jp.t(Identifiant de lemme 880118)
Identifiant permanent:
880118
URL permanente:
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/880118
Liste de lemmes: Hiéroglyphique / hiératique
Catégorie lexicale: nom commun (fém.)
Traduction
Attestation dans le corpus de textes du TLA
1
Période d’attestation dans le corpus de textes du TLA:
de
1292
av. n. è.
à
1077
av. n. è.
graphies dans le corpus de textes du TLA:
Commentaires
Citer en tant que:
(Citation complète)"jp.t" (Identifiant de lemme 880118) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/880118>, édité par Simon D. Schweitzer, avec des contributions de Andrea Sinclair, Annik Wüthrich, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Amr El Hawary, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/880118, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
jp.t: Ein Hapax legomenon in pTurin CGT 54050, Vso. 6,10. Es ist mit dem Hausgrundriss und dem allgemeinen Pflanzenklassifikator geschrieben, der Graphie nach hier dualisch gebraucht, und wird mit „Kleidung“ oder „Stoff“ verbunden. Es ist nicht zu identifizieren. Gardiner, DZA 50.144.160, übersetzt jp.tj n.t ḥbs.w mit „Kleiderkasten“ – entweder rein aus dem Kontext geraten oder unter Einfluss der jpw.t-Lokalität des pWestcar, die gelegentlich für eine Kiste gehalten wird (etwa Maspero, Contes populaire, 3. ed., 31 mit Anm. 4; schon in früheren Auflagen [non vidi], angezweifelt von Erman, Westcar, I, 43; letztendlich auch angezweifelt von Gardiner, in: JEA 11, 1925, 2-5 selbst. Lloyd, in: JEA 56, 1970, 100, Anm. 1 fasst es als Bezeichnung für Tempelkrypten auf; Hornung, in: ZÄS 100 (1), 1973, 33-35 identifiziert es mit Verweis auf die Sargtexte und das Zweiwegebuch als transportable Schreine.
Der Präposition ḥr nach zu urteilen, ist das jp.tj von pTurin CGT 54050 trotz des Gebäudeklassifikators kein Raum oder Gebäude (so Roccati, Magica Taurinensia, 172: „camera vegetale“), weil dann wohl eher m oder m-ẖnw zu erwarten wäre. Eine Gleichsetzung mit dem jp.t: „Frauenhaus“ und auch mit der jpw.t-Lokalität des pWestcar, sofern man darin mit Gardiner oder Lloyd einen Gebäudeteil versteht, ist daher auszuschließen. Es gibt ein seltenes, jpd.w genanntes Objekt, das mit dem Ast klassifiziert ist und vielleicht eine Bezeichnung für Ornamente oder verzierte Möbelstücke ist (Wb 1, 70.10): Im Grab des Rechmire wird ein Schrein mit jpd.w aus Elfenbein verziert (DZA 20.057.160), und jpd.w aus Elfenbein und verschiedenen Hölzern werden im Grab des Amenemhet genannt (DZA 20.057.180). Im pd’Orbiney sollen zwei Perseabäume gefällt werden, um daraus „schöne jpd.w“ anzufertigen (DZA 20.057.170). Ob das jp.tj damit zusammenhängt, also eigentlich jpt.j zu lesen ist? Wie beim ḫnd des vorigen Satzes ist bei der Identifizierung zu berücksichtigen, dass vermutlich ein anomales Schlafmöbel gemeint ist.
L. Popko, 24. Juni 2022.
Auteur du commentaire: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW (Fichier de données créé: 24.06.2022, dernière révision: 24.06.2022)