Heilkultkapelle im Amunbezirk von Karnak(Identifiant d’objet 2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA)


Identifiant permanent: 2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA
URL permanente: https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA


Type de données: Objet


Type d’objet: Kapellen

Composantes: Steinblock


Matériaux: Sandstein

Dimensions (H×L(×D)): 44 × 35 × 60 cm


  • Lieu de découverte

    • Niltal südlich von Assiut bis zum 1. Katarakt | Theben | östliches Ufer | Karnak | Amunbezirk
      Certitude: certain
      Commentaire sur ce lieu: Der Block einer Türlaibung wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt (vor 1962) auf einer Lehmziegelmauer am Obelisken des Osttempels abgelegt. Berücksichtigt man, dass die Türdurchgangsdicke nachträglich reduziert wurde, ist es durchaus denkbar, dass der Block sekundär für andere Zwecke wiederverwendet wurde und nicht mehr exakt am ursprünglichen Anbringungsort ist.


Lieu actuel

  • Amunbezirk
    Numéro(s) d’inventaire:
    Se trouve à cet endroit: Oui
    Commentaire sur ce lieu:
    Lag ehemals lose auf der N-S verlaufenden dicken Lehmziegelmauer am Obelisken des Osttempels des Amunbezirks, heute auf einer „Mastaba“ südlich des Obelisken abgelegt.


Datation: Ptolemäerzeit

Commentaire sur la datation:

  • Die Datierung basiert auf der epigraphischen Technik, Zeichenform und Zeichendisposition: Laut Traunecker (1983, 75) passt die Gravierarbeit zu einer Einmeißelung in der Ptolemäerzeit.


Description

  • Der Block bildet eine Steinschicht einer linken (aus Besucherperspektive) Türlaibung, Türdurchgang und Wand einer Kapelle. Die Maße des Blockes sind bislang nicht als Zahlen publiziert. Auf der Grundlage einer Zeichnung mit Maßstab (Traunecker 1983, 92) können folgende ungefähre Angaben gemacht werden: Der Block ist 60 cm tief und 44 cm hoch. Die Breite der Türlaibung (Fassade) beträgt aktuell 35 cm (vielleicht war sie ursprünglich 1 Textkolumne breiter), die Dicke des Durchgangs ist 26,5 cm. Von der linken Innenwand ist eine Breite von 34 cm erhalten. Die Wandstärke hinter der Laibung beträgt 32 cm. Auf der Fassadenseite der Laibung sind Reste von 5 Textkolumnen erhalten. Die erhaltenen Elemente des Dekors auf der Innenwand (Falke auf Papyrusstengel und Schlangen) erinnern an ein Horuskind auf den Krokodilen, das Schlangen in den Händen hält und auf beiden Seiten von einer Standarte (Falke auf Papyrusstengel bzw. Nefertemsymbol) flankiert wird. Falls man die Höhe des Horusfalken der erhaltenen Standarte als Hinweis für die Größe der Gesamtdarstellung heranziehen dürfte, dann könnte die Szenenbreite grob 1,45 bis 1,55 m betragen haben (nach Vergleich mit den Proportionen von CG 9401 und 9404). Nimmt man hingegen die Höhe der Schlangen als Ausgangspunkt, dann liegt die Szenenbreite grob zwischen 1,15 und 1,25 m. Die Außenseite der Seitenwand ist grob behauen und war sicherlich in Lehmziegelmauerwerk eingefasst. Der Aussprung der Durchgangsseite wurde nachträglich ein wenig reduziert und trägt keine Dekoration mehr. Das Innendekor sowie ein Riegelloch (?) an der Innenseite sprechen für eine einflügelige Tür mit Türachse an der rechten (Besucherperspektive) Türlaibung.


Propriétaire: Gott


Bibliographie

  • – P. Barguet, Le temple d’Amon-Rê à Karnak. Essai d’exégèse (Recherches d’archéologie, de philologie et d’histoire, 21), Le Caire 1962, 242, Anm. (1) [Zeichnung, K]
  • – C. Traunecker, Une Chapelle de magie guérisseuse sur le parvis du temple de Mout à Karnak, in: JARCE 20, 1983, 75 und 92 (Fig. 14) [Zeichnung, H,K]


Protocole de fichier

  • – P. Dils, Ersteingabe, 14. Okt. 2022


Auteur(s): Peter Dils
Fichier de données créé: 14.10.2022, dernière révision: 14.10.2022

Citer en tant que:

(Citation complète)
Peter Dils, "Heilkultkapelle im Amunbezirk von Karnak" (Identifiant d’objet 2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/2BDGGGZVZJGRNKUA3YJKFCQQVA, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)