Fassade, nördliche Türlaibung(Identifiant d’objet JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA)


Identifiant permanent: JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA
URL permanente: https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA


Type de données: Partie d’objet


Type d’objet: Kapellen

Composantes: Tür


Matériaux: Kalkstein

Dimensions (H×L(×D)): 210 × 185 cm


  • Lieu de découverte

    • Niltal südlich von Assiut bis zum 1. Katarakt | zwischen Abydos und Theben | westliches Ufer | Dendara
      Certitude: certain
      Est l’origine: Oui
      Commentaire sur ce lieu: Zu einem unbekannten Zeitpunkt (vielleicht 1910-1920) bei Sebach-Arbeiten in der nordöstlichen Ecke der großen Umfassungsmauer des Hathorkomplexes in situ gefunden. Nur die beiden Türlaibungen haben sich erhalten, nicht der Türsturz. Vom Lehmziegelgebäude, in das die Laibungen eingefasst waren, ist nur noch ein minimaler Mauerrest vorhanden, die die südliche Laibung stützt.


Lieu actuel

  • Dendara
    Numéro(s) d’inventaire:
    Est sur place: Oui
    Commentaire sur ce lieu:
    Heute noch in situ in der nordöstlichen Ecke der Umfassungsmauer des Hathortempels: Eine Türlaibung wurde in situ stabilisiert, die zweite wurde daneben auf einer Bankette aus gebrannten Lehmziegeln abgelegt.

Commentaire sur la datation:

  • Die Kartuschen der Ritualszenen sind auf den Namen von Ptolemaios I. und Berenike I. datiert. Die Kapelle wurde von einem Tempelbeamten oder Priester namens Hor als Restaurierungsarbeit gestiftet.


Description

  • Die beiden Türlaibungen bilden eine Fassade von 1,85 m Breite für eine Kapelle mit einer Ost-West Achse und einer zum Westen hin orientierten Fassade. Die Laibungen sind je 2,10 m hoch und 50 cm breit, darüber sind ein Türsturz und eine Hohlkehle zu rekonstruieren. Ein Türdurchgang von 85 cm Breite führte in das Innere der Kapelle. Abarbeitungsspuren an der Innenseite der südlichen Laibung lassen einen Innenraum von ca. 1,10 m Breite vermuten. Cauville nimmt an, dass er etwa 1 m tief war. Die Seitenwände und die Rückwand der Kapelle waren aus Lehmziegeln, ein kleiner erhaltener Mauerrest ist 60 cm dick. Verschlossen wurde die kleine Kapelle durch eine halbhohe Tür (Türangellager an der linken/nördlichen Laibung aus Besucherperspektive). Im Durchgangsbereich sind die oberen 80 cm der Laibungen dekoriert, die Tür kann daher nicht höher als 1,30 m gewesen sein. Die Fassaden sind jeweils mit einem Soubassementdekor und drei Ritualszenen versehen, im Durchgang finden sich eine biographische Inschrift (nördliche Laibung, oberhalb der Türangel) und ein Spruch gegen den Bösen Blick (südliche Laibung, oberhalb des Türriegellochs).


Propriétaire: Gott


Bibliographie

  • – S. Cauville, La chapelle de Thot-Ibis à Dendera édifée sous Ptolémée Ier par Hor, Scribe d’Amon-Rê, in: BIFAO 89, 1989, 45, 57-59 und Taf. III [L,P,F,Ü,K]


Protocole de fichier

  • – P. Dils, Erstaufnahme, 19. Okt. 2022


Auteur(s): Peter Dils
Fichier de données créé: 19.10.2022, dernière révision: 19.10.2022

Citer en tant que:

(Citation complète)
Peter Dils, "Fassade, nördliche Türlaibung" (Identifiant d’objet JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/JUIQGUXBBVCCTAW722OEMJUFNA, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)