Stele aus der Oase Bahrija(Identifiant d’objet OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q)
Identifiant permanent:
OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q
URL permanente:
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q
Type de données: Objet
Type d’objet: rundbogige Stele
Matériaux: Kalkstein
Dimensions (H×L(×D)): 140 × 80 × 5 cm
État: fragmentarisch
Commentaire sur la matérialité
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Die Maße nach Iskander & Nasef, Denkstein, 64.
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Erhaltungszustand: Der linke Rand der Stele ist komplett weggebrochen. An der Oberfläche weist sie zahlreiche Verwitterungs– und Abriebspuren auf, vor allem im unteren Teil des Textfeldes. Das untere Ende der Oberfläche ist außerdem abgeplatzt. Vgl. die Photographie bei Iskander & Nasef, Denkstein, Tf. 4.
- Aushackungen und Restaurierungen: Keine.
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Lieu de découverte
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Oase Bahrija
Certitude: certain
Est l’origine: Oui
Commentaire sur ce lieu: Die Stele wurde 2015 bei Ausgrabungen der ägyptischen Antikenbehörde in einer Kapelle des saitischen Tempels (Apries) im Dorf el-Qasr in der Oase Baharija gefunden. Sie war als Türsturz wiederverwendet worden. Die Stele war mit Gips bedeckt, bei dessen Entfernung die Gravuren sichtbar wurden. Siehe die Fundbeschreibung bei Iskander & Nasef, Denkstein, 63-64.
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Lieu actuel
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Oase Bahrija
Numéro(s) d’inventaire:
Se trouve à cet endroit: Oui
Commentaire sur ce lieu:
Über den Verbleib der Stele wird bei Iskander & Nasef, Denkstein, keine direkte Auskunft erteilt. Nach der früheren Version dieses Eintrags (von J. Iskander) ist sie aber in der Oase Bahrija verblieben.
Datation: Amenhotep II. Aacheperure
Commentaire sur la datation:
- Der König ist mit dem Thronnamen genannt. Es ist kein Regierungsjahr angegeben. Aufgrund des Inhalts, der einen Bezug zu einer Passage der Memphis-Stele (Z. 33-34) aufzuweisen scheint, vermuten Iskander & Nasef, Denkstein, 68, dass die Stele nicht vor dem 9. Regierungsjahr entstanden ist (die Memphis-Stele weist als Selbstdatierung des späte 8. Regierungsjahr auf).
Description
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Die Stele ist nur auf einer Seite graviert, der gravierte Bereich besteht aus Bildfeld und Textfeld. Im Bildfeld befindet sich unterhalb der geflügelten Sonnenscheibe eine Szene mit dem Motiv „Erschlagen der Feinde“: Auf der linken Seite steht der König mit ausgebreiteten Beinen. Er trägt die rote Krone, Königsbart und Halskragen, einen Schurz mit Phallus-Tasche und Stierschwanz, mit der linken Hand hält er die Feinde gepackt, mit der rechten holt er mit einer Keule zum Schlag aus. In der Mitte befindet sich eine an einen Stock gebundene Gruppe knieender und bittflehender Feinde. Auf der rechten Seite steht der Gott Seth. Er trägt ein weites Kopftuch, Schurz mit Stierschwanz, in der linken Hand hält er ein Anch-Zeichen, in der rechten ein Was-Zepter. Vor ihm steht ein Opferständer mit einer Schale.
- Die Gravuren sind im versenkten Relief gehalten. An Farbresten sind noch die rotbraune Hautfarbe der unbedeckten Körperpartien des Königs und des Gottes im Bildfeld erhalten.
Propriétaire: König
- – J.M. Iskander – A.S. Nasef, Denkstein des Königs Amenophis II. aus der Oase Baharija, in: SAK 49, 2020, 63-72, Tf. 3-5 [*P, F (Bildfeld), *H, *Ü, *K].
Chemin(s) hiérarchique(s):
Protocole de fichier
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– Erstbearbeitung: J. Iskander.
- – Aktualisierung (Oktober 2022): M. Brose.
Citer en tant que:
(Citation complète)John M. Iskander, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Marc Brose, "Stele aus der Oase Bahrija" (Identifiant d’objet OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/OTO62SAGDZHVRIGGFCDJOTWJ5Q, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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