Identifiant de phrase IBgARnDc2MTNXUuCsBHeAk5Mpak


sitzender Sonnengott auf der Barke, die auf einem Podest resp. der Himmelshieroglyphe ruht darunter ein Krokodil ein Rinderschenkel (?), in der linken Hälfte zerstört ein Skarabäus zwischen zwei Vierfüßern




    sitzender Sonnengott auf der Barke, die auf einem Podest resp. der Himmelshieroglyphe ruht
     
     

     
     



    darunter ein Krokodil
     
     

     
     



    ein Rinderschenkel (?), in der linken Hälfte zerstört
     
     

     
     



    ein Skarabäus zwischen zwei Vierfüßern
     
     

     
     
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier texte créé: 15.02.2018, dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • Die mittlere Vignette kann nicht mit Sicherheit identifiziert werden, da ihre linke Hälfte heute zerstört ist. Am wahrscheinlichsten ist es der Rinderschenkel (ḫpš). Donnat, in: RdÉ 67, 2016, 21 erwägt neben dieser Hieroglyphe noch die Arme mit Schild und Keule (Gardiner Sing-list D34/D34*, Möller, Paläographie, Nr. 113; Lesung ꜥḥꜣ, nicht ꜥḥꜥ, wie Donnat versehentlich angibt; die von ihr gegebene Seitenzahl Ritner, Mechanics, 222 ist ferner in 221 zu korrigieren), doch passt die Form weniger dazu.

    Die Vierfüßer rechts und links neben dem Skarabäus sind schwer zu identifizieren. Donnat, ebd., 21-22 lehnt Caniden (vgl. die Schakale, die die Sonnenbarke ziehen) wegen der runden Ohren ab; gegen Paviane spricht ihr zufolge die fehlende Mähne. Insgesamt vermutet sie, v.a. aufgrund des zum Rücken hin aufgerollten Schwanzes, hierin die Darstellung von Meerkatzen. Contra Donnat gibt es aber durchaus Darstellungen von Caniden, konkreter: Hunden, mit runden Hängeohren, aber gelegentlich auch rundlicheren stehenden Ohren (wenn auch nicht so rund wie die des linken Tieres), vgl. fürs Alte und Mittlere Reich etwa E. Zahradnik, Der Hund als geliebtes Haustier im Alten Ägypten anhand von bildlichen, schriftlichen und archäologischen Quellen. Altes und Mittleres Reich, Berlin 2009, Abb. 83, 90, 97, 140 und 160 sowie Taf. 24 und 70 (letztere aus dem Neuen Reich).

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 15.02.2018, dernière révision: 25.10.2023)

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Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Identifiant de phrase IBgARnDc2MTNXUuCsBHeAk5Mpak <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgARnDc2MTNXUuCsBHeAk5Mpak>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgARnDc2MTNXUuCsBHeAk5Mpak, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)