Satz ID ICABBeQzSD9z5UsFsWuRqXUPbIw


Persistente ID: ICABBeQzSD9z5UsFsWuRqXUPbIw
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    B22
     
     

     
     


    substantive_masc
    de
    Bedürfnis

    (unspecified)
    N.m:sg


    demonstrative_pronoun
    de
    [Zweitnomen im NS]

    (unspecified)
    dem.c
de
Eine Not / Ein Bedürfnis (?) ist dieses.

Datierung: (kein Datum eingegeben)

Kommentare
  • So die Satzaufteilung und die Übersetzung mit Westendorf, Handbuch Medizin, 441: „〈Not/Bedürfnis ist dieses. Zumessen der Ration (‚Was den Mund füllt‘) ist dieses. Die da kommt, sie vertreibt den Gekommenen〉, sie vertreibt hiermit (auch) den Hunger [...]“ (mit spitzen Klammern markiert er Unsicheres, nicht Ergänztes, vgl. a.a.O., 759). Alles ist fraglich. Stegbauer hatte in ihrer TLA-Übersetzung (15. Aktualisierung vom 31. Oktober 2014) eine andere Satzaufteilung vorgeschlagen: [ḏ]ꜣr nn ḫꜣ | mḥ rʾ nn jy.t | dr 〈n〉=s jy dr n=s ḥqr: „Bedürfnis ist ḫꜣ; die Sättigung ist, was kommt (?) / Kommen. Vertrieben wird 〈für〉 sie der Kommende; vertrieben wird ihr der Hunger (?).“ Das scheint allerdings nicht möglich, weil nn zwar als Zweitnomen eines Substantivalsatzes gebraucht werden kann, jedoch bislang anscheinend nicht, wie es ihre Übersetzung erfordert, als Kopula eines dreigliedrigen Nominalsatzes.

    jy.t dr=s jy: Ob bei jy.t ein Anklang an das mit dem schlechten Vogel klassifizierte jy.t: „das Kommende, das Unglück“ (Wb 1, 38.9-10) intendiert ist? Könnte man diesen Satz etwa im Sinne von „Das Unglück, es möge den ereilen, der (scil.: feindlich) kommt“ verstehen?

    Autor:in des Kommentars: Lutz Popko (Datensatz erstellt: 14.04.2020, letzte Revision: