Identifiant de phrase ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw
⸢⸮ḏd?⸣ ⸢nꜣ⸣ ⸢nṯr⸣.PL-ꜥꜣ.y A2, x+7 wr.y n šꜣꜥ(.w)-ḫpr
Commentaires
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n šꜣꜥ(,w)-ḫpr: Zu verschiedenen Varianten des Epithetons, s. Edwards, in: JEA 41, 1955, 97; Parker, in: JEA 42, 1965, 122.
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⸢⸮ḏd?⸣: Nach dem üblichen Einleitungs-Formular ist vor den orakelgebenden Göttern dd zu erwarten. Die erkennbaren Spuren lassen sich gut mit einer Schreibung von ḏd plus Götterklassifikator verbinden, wenn man davon ausgeht, dass die ḏ-Schlange (I22) und der Götterklassifikator (G7) ziemlich eng ineinander geschrieben worden sind. Die Schreibung von ḏd „sagen“ mit dem Götterklassifikator G7 ist in den Oracular Amuletic Decrees häufig zu beobachten. Nur drei Texte derjenigen, in denen dieser Teil des Textes erhalten ist, zeigen eine Schreibung ohne den Klassifikator, gegenüber 13 Texten, in denen das Verb generell im gesamten Text mit G7 klassifiziert ist. Ähnliches ist in spätmittelägyptischen Texten zu beobachten, in denen der Klassifikator für die Götter auch bei Bezeichnungen geschrieben wird, die nicht den Gott selbst, sondern „einen ihm eng verbundenen Teil bzw. einen Gegenstand aus seiner Sphäre bezeichnet“, s. JWSpG, 22 [e]. Einen ähnlichen Hintergrund muss man an dieser Stelle ebenfalls annehmen, da aufgrund der Syntax die Auffassung als 1. Person Singular des Suffixpronomens auszuschließen ist. Allerdings handelt es sich bei den von Jansen-Winkeln angeführten Beispielen in der Regel um Substantive, eine Parallele in Bezug auf ein Verb findet sich nicht.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass dieses Formular, das standardmäßig den Beginn des Textes darstellt, im weiteren Verlauf des Textes wiederholt werden kann (s. Grams, in: SAK 46, 2017, 59). Dass der folgende Spruch den Namen der Orakelbesitzerin angibt, passt ebenfalls zu einer Wiederholung der einführenden Sprüche. -
⸢nꜣ⸣ ⸢nṯr⸣.w-ꜥꜣ.y: Bei dem Artikel ist der Pluralklassifikator Z3 zu ergänzen. Am Ende der Zeile sehe ich die Pluralstriche Z3A sowie den Götterklassifikator G7 gegen Koenig (in: BIFAO 118, 2018, 239), der offenbar das letzte Zeichen als Z3 interpretiert hat, wobei dann die Gruppe davor unberücksichtigt bleibt.
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ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw
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https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw
Citer en tant que:
(Citation complète)Anke Blöbaum, Identifiant de phrase ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/ICQDF3idW74250VtpGQcxJV4Huw, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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