Sentence ID ICQDMOaRfP8QGUwYsoczhTG6WFA


Persistent ID: ICQDMOaRfP8QGUwYsoczhTG6WFA
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    verb_3-inf
    de
    hochheben; tragen;

    SC.act.spec.1sg
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    substantive_masc
    de
    Spielstein

    Noun.pl.stpr.1sg
    N.m:pl:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    verb_3-inf
    de
    finden; entdecken; vorfinden; in der Lage sein

    SC.act.ngem.1sg
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    cardinal
    de
    [Kardinalzahl (ganze Zahlen und Brüche) in Ziffernschreibung]

    Noun.sg.stpr.1sg
    N:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    substantive_masc
    de
    Zweiter

    Noun.sg.stpr.1sg
    N.m:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg





    III,2
     
     

     
     


    preposition
    de
    hinter; nach (lok)

    Prep.stpr.1sg
    (invalid code)


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg
de
Ich möge meine Spielsteine (so) ziehen, dass ich mein (Feld der) „Drei“ finde, (während) ⸢mein⸣ „Zweiter“ (= Mitspieler) [hinter mir ist.]

Dating (time frame): (no date edited)

Comments
  • Auf den Photographien des Museo Egizio ist zu erkennen, dass es sich bei den teilzerstörten Zeichenspuren nach gmi̯ tatsächlich um drei separate Einerstriche handelt, deren unterster zudem über eine horizontale Basislinie verfügt. Der Wunsch nach §gmi̯ 3 rḫ 2§ „‚Drei‘ finden, ‚Zwei‘ kennen“ (und Varianten davon) ist eine im Zusammenhang mit Brettspielszenen häufig belegte Wendung (vgl. Piccione 1990, 142); der Kairener Papyrus schreibt stattdessen fꜣi̯.y=j 3 gmi̯=j 2 „möge ich ‚3‘ ziehen und ‚2‘ finden“. Gemeint sind entweder die Felder 28 und 29, die auf diversen Brettspielen durch Repräsentationen einer Triade bzw. Dyade – häufig in Göttergestalt wie auf den Spielbrettdarstellungen des Rectos – gekennzeichnet sind, oder Gruppen von 3 bzw. 2 Spielsteinen (vgl. Piccione 1990, 142). Die Ergänzung des Satzendes erfolgt nach der Parallelstelle P. Kairo JE 58037 rto. III,1.

    Commentary author: Johannes Jüngling (Data file created: 25 Nov 2024, latest revision: