Identifiant d’unité IBUBd2pnD3Bn1Uw5vp6JvNEwHt8




    adjective
    de
    nützlich

    (unspecified)
    ADJ


    substantive_masc
    de
    Tag

    (unspecified)
    N.m:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    (unspecified)
    PREP-adjz:m.sg


    verb_3-lit
    de
    umarmen

    Inf.stpr.1sg
    V\inf:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg





    1,6
     
     

     
     





    5Q zerstört
     
     

     
     





    [__]
     
     

    (unspecified)
    (infl. unspecified)


    substantive_masc
    de
    Teil; Stück

    (unspecified)
    N.m:sg


    preposition
    de
    [Komparativ]

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    Hunderttausende

    (unspecified)
    N.m:sg


    substantive_masc
    de
    Schrecken

    Noun.pl.stabs
    N.m:pl


    punctuation
    de
    Ende

    (unspecified)
    PUNCT


    verb_3-inf
    de
    überprüfen (?)

    Partcp.pass.ngem.sgm
    V\ptcp.pass.m.sg
de
Ein(en) Tag (lang) [mich] (zu) umarmen ist nützlicher [---] als hunderttausend Schrecken (?). ❡ (Sichtvermerk)
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Svenja Damm, Anja Weber (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 29.09.2025)

Commentaires
  • : In Verbindung mit einer Zahl vermutet man zunächst einen Bruch. Doch davon abgesehen, dass "ein Hunderttausendstel von x" an dieser Stelle wenig Sinn ergibt, steht auch die Schreibung einer solchen Lesung entgegen: In Bruchschreibungen wird stets ohne Ideogrammstrich geschrieben, K. Sethe, Von Zahlen und Zahlworten bei den Alten Ägyptern und was für andere Völker und Sprachen daraus zu lernen ist. Ein Beitrag zur Geschichte von Rechenkunst und Sprache; Straßbourg 1916, S. 86.

    ḥr-nḥr: Die Lesung der Zeichen nach ḥfnw ist sehr unsicher: Die unmittelbar folgende Gruppe wird stets als ḥr gelesen; gefolgt von einem Zeichen, das Müller, Tf. 2 als Perlhuhn, Fox und Mathieu dagegen als tjw-Vogel wiedergaben. Im Hieratischen können sich beide Zeichen tatsächlich sehr ähneln. Die folgende Ligatur interpretierten Müller und Fox als Bewässerungskanal und Landzunge, gefolgt von einem Füllstrich, wohingegen Mathieu hierin ein t und einen Bewässerungskanal sowie den Füllstrich sah. Das letzte Zeichen lasen alle als Pluralstriche. Müller, S. 15, Anm. 9 gab an, das letzte Wort sei nḥw zu lesen, und übersetzte "Hunderttausende samt Millionen" (das ḥr diente ihm folglich zur Koordination zweier Substantive). Allerdings gibt es kein Substantiv nḥ: "Million". Fraglich ist allerdings auch Mathieus Lesung als ꜣḥ.wt: "Acker", die zu viele Emendationen erfordert. Daher wird hier zunächst Müllers Lesung als nḥ aufgegriffen; die folgende Ligatur wird als ḥr gelesen, da sie genauso aussieht wie das ḥr nach ḥfnw. Dieses ḥr ist im Übrigen problematisch, weil eine derartige Kombination von Zahlwort und Präposition bislang nicht belegt ist. St. Wimmer, in: K. Modras (Hg.), The Art of Love Lyrics, Paris 2000 (Cahiers de la revue biblique 49), S. 28-29 schlug daher vor, in ḥr nḥr eine ungewöhnliche Schreibung von ḥr-n-ḥr/ḥnḥ zu sehen. Der Zusammenhang mit dem vermuteten Satzanfang ist indessen unklarer als Wimmer vermutete; dass sich dies als Komparativ auf das Umarmen bezieht, ist bloß eine zur Communis opinio verfestigte Vermutung - in der vorigen Zeile hat im zerstörten Zeilenanfang anscheinend ein ganzer Satz gestanden!

    Zur Bedeutung des $jri̯(.w) vgl. Mathieu, S. 66, Anm. 159.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 26.06.2015)

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Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Svenja Damm, Anja Weber, Identifiant d’unité IBUBd2pnD3Bn1Uw5vp6JvNEwHt8 <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd2pnD3Bn1Uw5vp6JvNEwHt8>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
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