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das ist das, was sich davon zwischen der Verkleinerung/Verengung seines Auges (d.h. dem äußeren Augenwinkel) und dem gry.t-Teil seines Ohres und dem (oberen/hinteren) Ende seiner Kinnlade befindet.
Commentaires
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- sꜥnḏ: Der antike Kopist hat ꜥ und n getilgt, so daß nur sd zu lesen wäre. Westendorf, Grammatik, 18, § 30.2 und 28, § 44.6 erklärt die Emendierung durch Lautwandel: von sꜥnd über sꜥꜣd zu sd.
- pḥ.wj wgy.t=f: In Kol. 3.17 (Fall 7) reicht allein pḥ.wj wgy.t aus, um den Bereich des gmꜣ-Körperteils zu definieren. Mit pḥ.wj wgy.t ist der Ramus (Unterkieferast) des Unterkieferknochens oder dessen gegabeltes oberes Ende gemeint.
- gny.t oder gry.t ist ein Hapax, das nur in pEdwin Smith, Kol. 7.14 (Fall 18) vorkommt. Das Wort ist mit einer Ligatur geschrieben, die sowohl gn als auch gr gelesen werden kann. Breasted, Surgical Papyrus, 276 liest gny.t, aber schließt gry.t nicht aus. Wb. V, 181.7 sowie MedWb II, 921 verweisen von gny.t auf gry.t. Hannig, HWB, 971 und 973 verweist umgekehrt von gryt auf *gnyt (Asterisk wegen unsicherer Lesung). Es ist ein Teil des Ohres, das in der Begrenzung des gmꜣ-Bereichs (Bereich des Jochbeins und der Schläfe mit zugehörigen Haut- und Muskelpartien) genannt wird. Als Übersetzungen werden vorgeschlagen: "Ohrläppchen", "Ohröffnung" (eng. und franz.: orifice), "Ohrdeckel" (Tragus), "Ohrmuschel" (Auricula auris, Pinna; eng. auricle; pinna). Breasted, Surgical Papyrus, 276 sagt, daß es unmöglich ist, sich aufgrund dieser einzigen Passage zwischen der (äußeren) Ohrmuschel (eng.: "auricle or outer ear") und der Ohröffnung (eng.: "orifice itself") zu entscheiden. Für die Ohröffnung gibt es auch den Begriff rʾ: "Mund, Öffnung" (in: Eb 766c). Wb. V, 181.7 legt sich mit "Teil des Ohres" nicht auf eine Bedeutung fest. Weeks, Anatomical Knowledge, 39 beschränkt sich auf "may refer in some way to the auricle or to the concha". Grapow, Anatomie, 32 und MedWb 921 ziehen die Bedeutung "Ohrmuschel" gar nicht in Betracht. Grapow hat: "'Ohrläppchen' (oder doch 'Ohröffnung'?)". Hannig, HWB, 971 hat ebenfalls "Ohrläppchen" (ohne Fragezeichen). Laut MedWb 921 liegt das Ohrläppchen "im Verhältnis zum Jochschläfenbein (gmꜣ) etwas zu tief und kommt wohl nicht in Betracht" für die Eingrenzung des Bereichs des gmꜣ. MedWb (und Westendorf, Papyrus Edwin Smith, 57, Anm. 4; Westendorf, Handbuch Medizin, 157 mit Anm. 119) denkt an "das dreieckige Zipfelchen vor dem Ohreingang", d.h. den Tragus. Lefebvre, Tableau des parties du corps humain erwähnt gny.t/gry.t nicht (aber siehe S. 14 die Übersetzung von pEdwin Smith 7.14: "orifice(?)"), daher auch nicht Lacau, Noms des parties du corps. Walker, Anatomical Terminology, 278 verweist von gnyt auf gryt und übersetzt letzteres mit "tragus or pinna of the ear".
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(Citation complète)Peter Dils, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko, Identifiant d’unité IBUBd7z700kQt0MCkKMN2nXVFeg <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd7z700kQt0MCkKMN2nXVFeg>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd7z700kQt0MCkKMN2nXVFeg, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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