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1 Zeilenanfang zerstört [__]y ḥr mꜥ~ḫꜣ~nm.t sbꜣ(.yt) ꜥnḫ.t Zeilenende zerstört
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Der obere Kolumnenrand ist erhalten. Landgráfová/Navrátilová, S. 230 vermitteln in ihrer hieroglpyhischen Transkription den Eindruck, als ob auch der rechte Kolumnenrand erkennbar wäre, wodurch man von mindestens einer davorliegenden, heute zerstörten Kolumne ausgehen müsste, die den Anfang des Textes enthielt. Auf dem Foto scheint es jedoch so, als ob auch der rechte Rand weggebrochen ist: Vor dem ṯs.t von Zeile 2 ist auf dem Foto noch ein möglicher supralinearer Zeichenrest zu erkennen, der zu einer w-Schleife gehören könnte. Da im Hieratischen neue Zeilen nur äußerst selten mit einer einzelnen w-Schleife beginnen, die noch zu einem Wort der vorhergehenden Zeile gehört, dürften in dem Bruch am Beginn von Zeile 2 wenigstens noch Wortteile, wenn nicht sogar mehr, zu ergänzen sein. Bei dem [wḫ]ꜣ von Zeile 3 ist der Schmutzgeier nur zum Teil erhalten, muss also (sicher zusammen mit dem ḫꜣ) ursprünglich noch in dieser Zeile gestanden haben - soweit ist die Wiedergabe bei Landgráfová/Navrátilová, S. 230 korrekt. Die Gruppe ḫ+laufende Beinchen steht aber direkt unter dem ṯs.t von Zeile 2 und nicht erst unter dessen Determinativen; auch hier geht also die Zeile weiter nach rechts als in der hieratischen Transkription suggeriert. Schließlich läuft in Zeile 4 die Bruchkante direkt an der rechten Seite der drei Wasserlinien entlang; auch hier ist demnach kein sicheres Interkolumnium auszumachen.
mḫnm.t ist ungewöhnlich geschrieben: Mit den syllabischen Gruppen mꜥ und ḫꜣ - Letztere im Übrigen eigentlich überflüssig - sowie einer zusätzliche Vertauschung der Reihenfolge des Befestigungsringes (Gardiner O48) und n.
sbꜣ ꜥnḫ: sbꜣ ist ausschließlich mit dem Stern geschrieben, der aufgrund der expliziten Femininendung hinter ꜥnḫ das feminine sbꜣ.t sein dürfte (oder ist er nur ein weiteres Determinativ einer bislang unbekannten Sternenkonstellation namens "Jaspis"?). Ist hier vielleicht die Sternenhafte gemeint, mit der die Geliebte auch im pChester Beatty I, Vso. C 1,1 verglichen wird? Dazu würde passen, dass Landgráfová/Navrátilová, S. 102 im Zusammenhang mit dem erwähnten Jaspis darauf hinweisen, dass dieser zur Beschreibung göttlicher Leiber dient und an der Stelle eine Beschreibung des Körpers der Geliebten vorliegen könnte.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Svenja Damm, Identifiant d’unité IBUBdxX9azat3UOPmCRYi0mQQtM <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdxX9azat3UOPmCRYi0mQQtM>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdxX9azat3UOPmCRYi0mQQtM, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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