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jri̯: Roccati, Papiro Ieratico N. 54003, 31 fasst die beiden jri̯ als Relativformen auf, d.h. als jri̯.t.n=f und jri̯.t.n=s: „ciò che fece esso“ und „ciò che fece essa“. Ritner, Mechanics, 95 vermutet dagegen Partizipien: „what was done to him“ und „what was done to her“.
Die Götternamen sind unsicher; der erste ist zudem partiell zerstört. Der Göttinnenname ist mit der Feder geschrieben, Gardiner Sign-list H6 bzw. genau genommen die Form H6A mit diakritischem Strich, der auf die Lesung šw verweist (Möller, Paläographie I, Nr. 237); darauf folgen ein kleiner Punkt, der die Femininendung t sein wird, und eine sitzende Göttin. Vom männlichen Pendant ist der klassifizierende sitzende Gott noch fast vollständig erhalten; vor ihm ist noch ein senkrechter, oben leicht gebogener Zeichenrest erhalten, der sich gut ebenfalls zu H6A ergänzen ließe und von Roccati, Papiro Ieratico N. 54003, Falttafel auch so in der hieroglyphischen Transliteration ergänzt wurde. Auf S. 33, Anm. m hält er eine Lesung als šw und šw.t allerdings für „[i]mprobabile“, weil der Göttername Schu in der folgenden Kol. 9 anders geschrieben sei (nämlich zusätzlich zur Feder mit komplementierendem Wachtelküken). Mit Verweis auf Kolumne 19 und 24-25, wo ein Wort H6A+Fleischstück: „parte (maschio)“ und ein feminines Pendant mit zusätzlicher t-Endung: „parte (femmina)“ (Übersetzung nach a.a.O. 37) vorkommt, schlägt er eine Lesung als qꜥḥ bzw. qꜥḥ.t vor; für die Schreibung von qꜥḥ mit H6A verweist er auf Wb 5, 19 und CT II, 314a und 315a. Tatsächlich ist dort H6A (oder ein homographes Hieratogramm?) sowohl als Klassifikator(?) als auch als Logogramm für qꜥḥ zu finden – die Pleneschreibung sichert die Lesung ab, und das Zeichen kommt in den Sargtexten auch sonst bei dieser Wortfamilie vor, vgl. Van der Molen, Dictionary of Coffin Texts, 649. Allerdings sind die Gottheiten *Qꜥḥ und *Qꜥḥ.t sonst nicht belegt. In seiner Übersetzung der Stelle auf Seite 31 transkribiert Roccati dann, gegen seinen Kommentar, auch Šw und Šwt (jeweils mit Fragezeichen); ein Rest seines Zweifels an der Lesung zeigt sich immerhin darin, dass er in der Übersetzung „Sheu“ und „Sheuet“ schreibt, wohingegen er den Gott Šw von Kol. 9 durch „Shu“ wiedergibt. Auch in seinem Wortindex auf S. 61 differiert er zwischen diesen Entitäten. NB: Gegen seinen eigenen Vorschlag von Seite 33, Anm. m, die Wörter H6A (+t) + Fleischstück in Kol. 19 und 24-25 als qꜥḥ zu lesen, transkribiert er auf S. 37 und 61 als šw und šw.t und vermutet eben den „parte“ (37) bzw. „lato“ (61), d.h. Wb 4, 425.16-426.3, und nicht den „omero e spalla“ von Wb 5, 19.6-14.
Ritner, Mechanics, 95 vermutet, anders als Roccati, die Gottheiten „Shu“ und „Maat(?)“ – obwohl die Schreibung des Göttinnennamens mit H6A gerade gegen die Lesung mꜣꜥ spricht. LGG VII, 44b-c liest, wie Roccati, Šw und Šwt und nimmt sie als separate Gottheiten auf.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Kay Christine Klinger, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Identifiant d’unité ICAAcbr3Gw5EL0L7jImKVwNxZR4 <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICAAcbr3Gw5EL0L7jImKVwNxZR4>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
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