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swtwt.n=j n=k ḥꜣ.tj=sn ḥr s pf: Bedeutung unklar. Das Verb swtwt muss an dieser Stelle mehr bedeuten als zielloses „sich ergehen, spazieren“ (vgl. Wb 4, 77.12-18), wie das anschließende n=k zeigt. Von dem Verb ist bislang keine transitive Bedeutung belegt, so dass mit dem Ausfall einer Präposition zu rechnen ist. Üblicherweise wird der Ort, an dem das Agens wandelt, mithilfe von m angeschlossen, so auch im Fall von Körperteilen, vgl. den „Untoten“, der auf pBudapest 51.1961, 2,7 und 2,8 „in den Waden umherzieht“ (swtwt m sst.w) oder das Gift, das auf pGeneve MAH 15274, Recto 4,5 „in irgendeinem Körperglied von NN, Sohn der NN, umherzieht“ (swtwt m ḥꜥ.w nb n mn msi̯.n mn.t). Wenigstens einmal auf der Stele Kairo CG 34504 aus der Zeit Ramses’ II., Zeile 1, wird auch ḥr verwendet (s. die Belege im TLA).
Quack (E-Mail vom 05.08.2021) vermutet dagegen in swtwt eine Verschreibung für stwt und schlägt eine Übersetzung „ich habe dir ihre Herzen geneigt gemacht“ vor, jedoch heißt stwt „ähnlich machen“, nicht „geneigt machen“. -
[9,1]: Es besteht eine geringe Möglichkeit, dass die Kolumne nicht direkt an die vorige anschließt. Denn vor dem ḏd, mit dem Zeile 9,6 beginnt, ist direkt an der Abbruchkante ein schwarzer Rest erhalten, der zu dem letzten Zeichen einer besonders langen Zeile einer vorhergehenden Kolumne gehören könnte – besonders lang deswegen, weil vor den Zeilen 9,1-9,5 noch mehr vom Interkolumnium erhalten ist als in 9,6-9,9, ohne dass dort ebenfalls Zeichenreste erhalten wären. Sollte der fragliche Tintenfleck tatsächlich ein Zeichenrest einer besonders langen Zeile sein, kann diese unmöglich zur Kolumne 8 gehören. Denn gerade die Kolumnen 8,6 und 8,7 enthalten ein Rubrum; außerdem endet Zeile 8,6 definitiv, Zeile 8,7 höchstwahrscheinlich vor der linken Abbruchkante, so dass der Tintenfleck vor 9,6 nicht das Ende einer dieser beiden Zeilen bilden kann.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Svenja Damm, Peter Dils, Identifiant d’unité ICEBRmSVY5fQmkWisfQmN9W73hI <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICEBRmSVY5fQmkWisfQmN9W73hI>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICEBRmSVY5fQmkWisfQmN9W73hI, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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