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vor der 2. Person, ein Mann

vor der 2. Person, ein Mann Wand C, 2.2 nḫt Ṯ⸮ꜣ?-wr




    vor der 2. Person, ein Mann

    vor der 2. Person, ein Mann
     
     

     
     





    Wand C, 2.2
     
     

     
     


    substantive_masc
    de
    Starker

    (unspecified)
    N.m:sg


    person_name
    de
    PN/m

    (unspecified)
    PERSN
de
Der Starke (?) Tjawer (?).
Auteur(s): Billy Böhm; avec des contributions de: Peter Dils (Fichier texte créé: 06.08.2025, dernières modifications: 14.08.2025)

Commentaires
  • - nḫt ⸮Ṯꜣ-wr? oder nḫt⸮.w?-wr: Der Anfang ist schwer lesbar. Es ist nur noch eine initiale n-Wasserlinie zu erkennen. Vandier, Un curieux monument funéraire du Moyen Empire, in: Revue du Louvre 13, 1963, 6 hat „un homme, Tchaour (?), dont nous n’avons pas réussi à lire le titre“ und gibt in Anmerkung 30 an, dass der Name nicht bei Ranke, PN belegt ist. Statt einer Kombination von einem Titel, der mit n beginnt, und einem Namen Ṯꜣ-wr (?) könnte hier auch insgesamt nur ein Name stehen, der mit n anfängt und auf ṯꜣ-wr endet.
    Nach den von Vandier veröffentlichten Photos könnte vielleicht unter dem n der Ast (M3) folgen, was dann den (sonst ebenfalls nicht belegten) Namen Nḫt-ṯꜣ-wr zur Folge hätte oder einen Titel bzw. eine Berufsbezeichnung nḫt. Ein solcher ist jedoch nicht belegt. Es könnte allenfalls eine Abkürzung für nḫt-ḫrw „Ausrufer“ (Wb 2, 318.11 und TLA, WCN 855710) sein.
    Im mittleren Hieroglyphenquadrat steht möglicherweise nicht die -Schnur (V13) über dem Vogel, sondern ein anderes Zeichen (die beiden „Ösen“ von V13 sind nicht erkennbar). Dann wäre eine Lesung mit r oder t möglich (hieratisch beeinflusst?). Namen wie R-ꜣ-wr oder Nḫt-r-ꜣ-wr sind ebenfalls nicht belegt; allenfalls Tꜣ-wr(.t) käme in Frage (Ranke, PN I, 355.13). Allerdings handelt es sich dabei um einen Frauennamen, sodass dann der Anfang wohl mit gelesen werden müsste (Beischrift zu einem Mann (!)). Der Vogel in der mittleren Gruppe muss nicht notwendigerweise ein Aleph-Geier sein (so Vandier "Tchaour"), sondern könnte auch ein Wachtelküken w sein. Ilin-Tomich (E-Mail an P. Dils vom 01.07.2019) erwägt noch die Lesung Ṯwrj, weil der Name Twrj im Mittleren Reich belegt ist (Ranke, PN I, 379 und 382.5).
    Ilin-Tomich, in: https://pnm.uni-mainz.de/6/inscription/1052#29760 und https://pnm.uni-mainz.de/6/name/1786#3010 lässt den Titel ungelesen und liest den Namen als Ṯꜣ-wr. Vielleicht liegt eine Schreibung von Nḫt.w-wr vor (nicht bei Ranke gelistet), wobei (V13) dann phonetisches Komplement zu nḫt wäre und der Vogel darunter kein Aleph-Geier, sondern ein Wachtelküken (auf der Homepage des Louvre wird "Nakhtouour" gelesen)?

    Auteur du commentaire: Billy Böhm, avec des contributions de: Peter Dils (Fichier de données créé: 07.08.2025, dernière révision: 12.08.2025)

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Billy Böhm, avec des contributions de Peter Dils, Identifiant d’unité ICUCGJZjld8qwUEpulmW5zEbhVA <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICUCGJZjld8qwUEpulmW5zEbhVA>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICUCGJZjld8qwUEpulmW5zEbhVA, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)