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qq n.t bꜣq: Diese Droge wird seit Sauneron, Ophiologie, 83 kommentarlos als ‚Nüsse des Moringa-Baumes‘ verstanden. In pSallier I recto, 8,8 werden qq.w als Teil der mꜣmꜣ: „Dumpalme“ beschrieben; von dieser Stelle leitet sich der Bedeutungsansatz „(Dumpalmen-)Nuss“ ab, vgl. Wallert, Palmen, 52-53. Ob die Bedeutung des Wortes allgemein genug ist, um auch die Früchte anderer Bäume, hier konkret des bꜣq-Baumes, zu bezeichnen, bliebe weiter zu beobachten. Für diesen Baum ist ferner zu beachten, dass er in der älteren Ägyptologie für den Olivenbaum gehalten wurde (vgl. Brugsch, Wb II, 426), dass sich aber im 20. Jh. die Bedeutung Moringabaum, d.h. der Lieferant für das Behen-Öl, durchsetzte; zur Literatur s. Quack, in: Fs Spalinger, 275, Anm. 1. In diesem Beitrag führt Quack Argumente an, um zur älteren Übersetzung als Olivenbaum zurückzukehren. Konkret in der vorliegenden Stelle des Schlangenpapyrus muss der qq geschriebene Pflanzenteil auch vom Olivenbaum stammen können. Auf S. 277 seines Aufsatzes hält Quack die bisherige „Deutung [von qq, L.P.] wohl ebenso mit Olivenkernen wie den Samen des Moringa-Baumes [für] vereinbar”, fragt aber dessen ungeachtet, ob alternativ dazu an der vorliegenden Stelle auch an das koptische ⲕⲟⲩⲕⲉ: „Rinde“ (demotischer Vorläufer: qwqj.t/qq.t) gedacht werden könnte. Dies ist als Alternative nicht von der Hand zu weisen, weil das fragliche Wort im Schlangenpapyrus mit dem Baum klassifiziert ist, wohingegen alle bisherigen Belege für qq: „Nuss (?)“ mit dem Mineralienkorn geschrieben sind. Der Baum ist zwar nicht gerade der nächstliegende Klassifikator für die „Rinde“, aber die auffällige Abweichung in der Klassifikation lässt doch Zweifel aufkommen, ob wirklich das Wort für „Nuss (?)“ vorliegt. Setzt man hier das – feminine – Wort q(w)q(j).t an, könnte man zudem die anschließende Schreibung der Genitiv-Nisbe als n.t ernst nehmen.
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(Citation complète)Frank Feder, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko, Svenja Damm, Peter Dils, Identifiant d’unité XJDHJRDTKVCI3KKFGSQRDENHUQ <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/XJDHJRDTKVCI3KKFGSQRDENHUQ>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
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