Certaines entrées de lemmes fournissent également des informations sur des liens avec d’autres lemmes. Ces types de liens sont les suivants :
Lien de référence (« remplacé par / référence par ») : les lemmes révoqués, obsolètes ou de référence, c’est-à-dire ceux dont le statut éditorial est « inactif » (voir ci-dessus), renvoient à leurs remplaçants respectifs (et vice versa).
Lien hiérarchique (« lemme supérieur / référence à ») :
conformément à l’analyse grammaticale largement acceptée selon laquelle les adjectifs et les lemmes verbaux correspondants sont interconnectés, les adjectifs fournissent généralement des liens vers les lemmes verbaux (hiérarchiquement supérieurs) correspondants (et vice versa).
Les entrées de lemmes collocatifs, tels que jri̯ (sḫr.w), « prendre soin », sont liées à leur lemme « de base » (jri̯, « faire »). De même, les entrées qui représentent des éléments sémantiques particulièrement notables dans un certain contexte, tels que jri̯ (plus lemme subordonné), « engendrer », font référence à leur lemme hiérarchiquement supérieur (jri̯, « faire »).
Lien diachronique (« successeur / prédécesseur ») : Les entrées de la liste de lemmes hiéroglyphiques/hiératiques et de la liste de lemmes démotiques qui présentent des liens historiques sont reliées entre elles en tant que successeurs ou prédécesseurs, respectivement (toujours en cours).
Lien partie/tout (« parties / partie de ») : les lemmes composés, c’est-à-dire les lemmes constitués de deux mots ou plus, fournissent des références vers les entrées de lemmes qui correspondent à leurs différentes parties (et vice versa). p.ex., le composé ḥw.t-nṯr « temple » renvoie aux deux lemmes distincts ḥw.t « demeure » et nṯr « dieu » (et vice versa) (toujours en cours).
Lien racine (« racine / racine de ») : les entrées pour les lemmes simples, c’est-à-dire les lemmes constitués d’un seul élément lexical, fournissent des références à leur racine consonantique (et vice versa).
Pour certaines relations, il est possible d'afficher les attestations du lemme principal ainsi que celles des lemmes qui lui sont liés hiérarchiquement (affichage récursif).
ḏsr.t: Dem Klassifikator nach ein Getränk. Bislang sind vier verschiedene Erklärungsansätze geboten worden, von denen der erste bislang am plausibelsten erscheint: (1) Eine besondere Bierart, die wohl von höherer Qualität war als das normale ḥ(n)q.t-Bier, vgl. den von Westendorf, Handbuch Medizin, 511 angeführten Beleg bei Helck, in: LÄ IV, 1982, Sp. 55, s.v. „Menqet“ mit Verweis auf die 4. Stunde, 16. Szene des Pfortenbuches, wo ḥnq.t und ḏsr.t ins selbe Verhältnis zueinander gesetzt werden wie Wasser und Wein. Vielleicht begründet durch dasselbe Verhältnis, gibt Caminos (CLEM, 425) als Übersetzung „strong ale“. (2) Nach Helck, in: LÄ I, 1975, Sp. 789-792, s.v. „Bier“, Sp. 790 handelt es sich dagegen vielleicht um ein Bier aus ḏsr.t-Körnerfrüchten. Ähnlich vermutet auch Germer, Arzneimittelpflanzen, 362-363 einen Zusammenhang mit der ḏsr.t-Pflanze. Angesichts der seltenen Erwähnung der ḏsr.t-Pflanze ist es allerdings seltsam, dass ein daraus hergestelltes Getränk so viel häufiger genannt sein soll: Für die ḏsr.t-Pflanze kennt das Wb nur drei Belegzettel mit nur zwei Belegen, wohingegen unter dem ḏsr.t-Getränk 245 Belegzettel abgelegt sind. (3) Hoffmeier, Sacred, 57 leitet die Bezeichnung dagegen von ḏsr im Sinne von „besonders, abgesondert sein“ ab. Basierend auf der (allerdings falschen) Beobachtung, das Getränk käme ausschließlich in funerären Texten des Alten Reiches vor, vermutet er darin einen „special drink reserved for the dead“. Ähnlich vermutet Grunert, in: GM 173, 1999, 99 darin ein „besonderes“ Bier, vielleicht sei es ein „erster Abguss“ oder ein Konzentrat. (4) Abadir, in: DE 45, 1999, 7-22 denkt schließlich eher an ein Anis-haltiges Getränk, weil es in Hustenmitteln verwendet wird, als Aroma in Brot und anderen Bäckereiprodukten sowie als Räuchermittel, und weil es gelegentlich als weiß/hell (ḥḏ) bezeichnet wird und in kotextueller Nähe zur Milch steht. Laut Germer, Flora, 139 sind allerdings bislang keine Anisreste in Ägypten archäologisch nachgewiesen.
L. Popko, 24. Februar 2020.
Auteur du commentaire:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW
(Fichier de données créé:
24.02.2020,
dernière révision:
15.06.2022)
Rédacteur(s):
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache;
avec des contributions de:
Lisa Seelau,
Annik Wüthrich,
Simon D. Schweitzer
Fichier de données créé:
avant juin 2015 (1992-2015),
dernière révision:
07.08.2025
Lemmes apparentés
Citer en tant que:
(Citation complète)
"ḏsr.t" (Identifiant de lemme 185590) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/185590>, édité par AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, avec des contributions deLisa Seelau, Annik Wüthrich, Simon D. Schweitzer,
dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae,
Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.5.2, 20.8.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et belles-lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences de Saxe à Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/185590, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae
(consulté: xx.xx.20xx)
ḏsr.t: Dem Klassifikator nach ein Getränk. Bislang sind vier verschiedene Erklärungsansätze geboten worden, von denen der erste bislang am plausibelsten erscheint:
(1) Eine besondere Bierart, die wohl von höherer Qualität war als das normale ḥ(n)q.t-Bier, vgl. den von Westendorf, Handbuch Medizin, 511 angeführten Beleg bei Helck, in: LÄ IV, 1982, Sp. 55, s.v. „Menqet“ mit Verweis auf die 4. Stunde, 16. Szene des Pfortenbuches, wo ḥnq.t und ḏsr.t ins selbe Verhältnis zueinander gesetzt werden wie Wasser und Wein. Vielleicht begründet durch dasselbe Verhältnis, gibt Caminos (CLEM, 425) als Übersetzung „strong ale“.
(2) Nach Helck, in: LÄ I, 1975, Sp. 789-792, s.v. „Bier“, Sp. 790 handelt es sich dagegen vielleicht um ein Bier aus ḏsr.t-Körnerfrüchten. Ähnlich vermutet auch Germer, Arzneimittelpflanzen, 362-363 einen Zusammenhang mit der ḏsr.t-Pflanze.
Angesichts der seltenen Erwähnung der ḏsr.t-Pflanze ist es allerdings seltsam, dass ein daraus hergestelltes Getränk so viel häufiger genannt sein soll: Für die ḏsr.t-Pflanze kennt das Wb nur drei Belegzettel mit nur zwei Belegen, wohingegen unter dem ḏsr.t-Getränk 245 Belegzettel abgelegt sind.
(3) Hoffmeier, Sacred, 57 leitet die Bezeichnung dagegen von ḏsr im Sinne von „besonders, abgesondert sein“ ab. Basierend auf der (allerdings falschen) Beobachtung, das Getränk käme ausschließlich in funerären Texten des Alten Reiches vor, vermutet er darin einen „special drink reserved for the dead“. Ähnlich vermutet Grunert, in: GM 173, 1999, 99 darin ein „besonderes“ Bier, vielleicht sei es ein „erster Abguss“ oder ein Konzentrat.
(4) Abadir, in: DE 45, 1999, 7-22 denkt schließlich eher an ein Anis-haltiges Getränk, weil es in Hustenmitteln verwendet wird, als Aroma in Brot und anderen Bäckereiprodukten sowie als Räuchermittel, und weil es gelegentlich als weiß/hell (ḥḏ) bezeichnet wird und in kotextueller Nähe zur Milch steht.
Laut Germer, Flora, 139 sind allerdings bislang keine Anisreste in Ägypten archäologisch nachgewiesen.
L. Popko, 24. Februar 2020.
Auteur du commentaire: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW (Fichier de données créé: 24.02.2020, dernière révision: 15.06.2022)