Skaraboid BM EA 35403(Identifiant d’objet 7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU)


Identifiant permanent: 7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU
URL permanente: https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU


Type de données: Objet


Type d’objet: Skaraboid


Matériaux: Serpentin

Dimensions (H×L(×D)): 4.9 × 9.43 × 3.56 cm


État: vollständig

Commentaire sur la matérialité

  • Material: grüner Serpentin



Lieu actuel

  • British Museum
    Numéro(s) d’inventaire: EA 35403
    Se trouve à cet endroit: Oui
    Commentaire sur ce lieu:
    Im Jahr 1901 in die ägyptische Sammlung des British Museum aufgenommen (Andrews 1999, 11). Angekauft von der Firma R.J. Moss & Co, die in Alexandrien in Baumwolle, Steinkohle und Antiquitäten handelte. Sie kaufte in den 1890er Jahren mehrere ägyptische Sammlungen für das British Museum an und versorgte ebenfalls den Transport von durch E.A.W. Budge erworbenen Antiquitäten (Bierbrier 2019, 329-330; Website British Museum: https://www.britishmuseum.org/collection/term/BIOG55510).


Datation: Ptolemäerzeit

Commentaire sur la datation:

  • Das Objekt ist einmalig und ohne archäologischen Kontext typologisch nicht genau zu datieren. Andrews 1999, 11 schreibt: „It is probably to be dated to the early Ptolemaic Period“, ohne dies im Einzelnen zu begründen. Röpke 2018 folgt dem: „wohl frühptolemäisch“ (153, Anm. 152; 414, Anm. 62). Die Website des British Museum nennt „26th Dynasty (?)“, ebenfalls ohne Begründung.
  • Die Orthographie einiger Wörter spricht für eine Abschrift von Textvorlagen aus der griechisch-römischen Zeit (sog. ptolemäische Schreibungen). Textgeschichtlich gesprochen, sind alle vier Sprüche ab der Ramessidenzeit bekannt und auf Horusstelen ab der Dritten Zwischenzeit und/oder der Saitenzeit überliefert. Spruch 3 hat die größten Ähnlichkeiten mit der Version auf der Heilstatue Leiden F 1953/5.1, die vermutlich aus dem 4.-3. Jh. v. Chr. stammt (unter der Voraussetzung, dass alle Heilstatuen ins 4.-3. Jh. zu datieren sind), mehr als mit der Version auf der Horusstele Philadelphia NIE 12.514 und der Horusstele des Nachtefmut (beide 22.-24. Dynastie) (Quack 2018, 81). Spruch 4 ähnelt laut Quack 2018, 80 der Version des Socle Béhague (4. oder 3. Jh. v. Chr.) und der Metternichstele (Nektanebo II.).


Description

  • Halbrunde Scheibe (Höhe 3,9 cm) mit abgeflachten Enden, auf deren Oberseite ein geflügelter Skarabäus in Hochrelief graviert ist. Auf der flachen Vorderseite, der abgerundeten Rückseite, den beiden abgeflachten „Spitzen“ und der Unterseite sind hieroglyphische Texte eingraviert. Die Website des British Museum beschreibt das Objekt als eine „amuletic stela“. Der Kopf des Skarabäus auf der Oberseite ist zur flachen Seite hin gerichtet, so dass dies die Vorderseite sein dürfte (Quack 2018, 80, Anm. 176 definiert die gerundete Seite als die Vorderseite, weil das bei Horusstelen die Vorderseite wäre und er das Objekt als eine umgearbeitete ursprüngliche Horusstele vermutet).


Bibliographie

  • – C.A.R. Andrews, An Unusual Source for Magical Texts, in: A. Leahy und J. Tait (Hrsg.), Studies on Ancient Egypt in Honour of H. S. Smith (Occasional Publication 13), London 1999, 11-15 [*P,*F,U,Ü,K]
  • – J.F. Quack, Eine magische Stele aus dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe (Inv. H 1049) (Schriften der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Nr. 58), Heidelberg 2018, 80-81 [K]
  • – F. Röpke, Mythologische Erzählungen in den Heiltexten, Diss., Heidelberg 2018 [K]
  • https://www.britishmuseum.org/collection/object/Y_EA35403 (zuletzt geprüft 27.08.2024) [*P,K]


Références externes

British Museum Y_EA35403

Protocole de fichier

  • Peter Dils, Ersteingabe, 23. September 2024


Auteur(s): Peter Dils
Fichier de données créé: 23.09.2024, dernière révision: 23.09.2024

Citer en tant que:

(Citation complète)
Peter Dils, "Skaraboid BM EA 35403" (Identifiant d’objet 7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU) <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/object/7V62STG6DVF4LLV7QVPE6RE4ZU, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)