Alle Dinge, die dargebracht werden an diesen Festen, [19] sind festgeschrieben und sollen verteilt werden an alle Menschen, die ihre Pflicht in den Tempeln tun.
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Gunnar Sperveslage
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Da der König von Ober- und Unterägypten, Ptolemaios, er lebe ewiglich, den Ptah liebt, der Sohn des Ptolemaios und der Arsinoe, der beiden Geschwisterliebenden Götter, zusammen mit Berenike, seiner Schwester und 〈〈seiner〉〉 Gemahlin, die beiden Wohltätigen Götter, [5] große und zahlreiche Wohltaten an den Tempeln Ägyptens zu jeder Zeit taten und vermehrten die Ehrungen für die Götter überaus sehr.
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Sie dachten überaus sehr, und wandten sich ab von zahlreichen Steuern, um die Bevölkerung zu versorgen, während sie veranlassten, dass Getreide nach Ägypten aus dem östlichen Retjenu (= Syrien), aus dem Land von {Kreta} 〈Phönizien〉 und von der Insel Zypern, die inmitten des Mittelmeeres ist, [10] und (aus anderen) großen Fremdländern gebracht werden soll, während sie viel Silber ausgaben, (da) sein (= des Getreides) Preis hoch war (wörtl.: indem seine [= des Getreides] Bezahlung hoch war in Bezug auf den Preis), während sie die Bewohner, die in Ägypten waren, schützten und veranlassten, dass sie ihre (= des Herrscherpaares) Wohltätigkeit kennen, bis zur Ewigkeit, und ihre tapferen Taten vor den jetzt Lebenden und denen, die nach ihnen kommen.
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Die Wab-Priester, die in allen Tempeln Ägyptens ingesamt sind, sollen Wab-Priester der beiden Wohltätigen Götter mit ihren Namen genannt werden, und (sie) sollen hinzugefügt werden zu den Namen der Ämter ihrer Prophet〈en〉, und es soll für sie auf alle Urkunden geschrieben werden und das Amt des Propheten der beiden Wohltätigen Götter soll auf dem dazugehörigen Siegel ihrer Hand eingraviert werden.
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Wenn das Ereignis eintritt, dass sich das Erscheinen des Sothis-Sterns auf einen anderen Tag jedes vierte Jahr verschiebt, soll der Tag des Ausrichtens dieses Festes deswegen nicht vorbeigehen, sondern es soll ebenso im 2. Monat der Schemu-Jahreszeit ausgerichtet werden, am ersten Tag, an dem das Fest zuvor im Jahr [20] 9 ausgerichtet wurde.
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Um zu veranlassen, dass es für die Jahreszeiten in Kraft trete, die ihre Pflicht tun zu jeder Zeit, entsprechend der Pläne, auf die der Himmel an diesem Tag festgelegt ist [21], wird das Geschehene sich nicht (mehr) ereignen, (nämlich) dass Feste in Ägypten zirkulierten, die in der Peret-Jahreszeit begangen wurden, die (jedoch) (nun) in der Schemu-Jahreszeit zu (irgend)einem Zeitpunkt begangen werden, da sich das Erscheinen des Sothis-Sterns um einen Tag alle vier Jahre verschiebt; und dass andere Feste, die in der Schemu-Jahreszeit zu diesem Zeitpunkt begangen wurden, (nun) in der Peret-Jahreszeit begangen werden, (nämlich) in den Zeiten, die kommen, wie das Geschehene, das sich ereignet hat in vorherigen [22] Zeiten.
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Denn es solle geschehen, da ein Jahr 360 Tage und die fünf Tage, von denen man beschlossen hat, sie an das Ende zu stellen, aufweist, dass man einen Tag als Fest der beiden Wohltätergötter von heute an alle vier Jahre als Zusatz zu den fünf Tagen hinzufügt, (nämlich zu denen,) die vor das Fest des Jahresbeginns hinzugefügt worden waren.
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Da nun eine Tochter dem König von Ober- und Unterägypten Ptolemaios, er lebe ewiglich, dem Geliebten des Ptah, zusammen mit der Herrin der Beiden Länder Berenike, den beiden Wohltätigen Göttern, entstand, wurde sie Berenike genannt und als Herrscherin eingeführt, indem es (nun) geschah, dass diese Göttin, als sie (noch) eine junge Frau war, zum Himmel plötzlich eintrat.
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Wenn man Osiris in der Sonnenbarke zu diesen Tempel zur (richtigen) Zeit des Jahres aus dem Tempel des {Schu} 〈Amun〉-Gereb [26] an der Nilmündung bringt, im vierten Monat der Achet-Jahreszeit, am 29. Tag, sind alle Bewohner der Tempel erster Ordnung dabei, Brandopfer auf den Altären der Tempel erster Ordnung zu verrichten, zur Linken und Rechten des Dromos dieses Tempels.
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Man solle veranlassen, [30] dass es (= das Götterbild) im Gotteshaus 〈ruhe〉, indem ein Prophet oder einer, der zu den Wab-Priestern gehört, die erwählt sind für die große Reinigung, die die Götter mit ihrem Gewand ankleiden, es auf seinem Arm erscheinen lässt, am Tag der Erscheinung und an den Festen aller Götter, damit es ein jedermann sieht, huldigend in seiner Heiligkeit.
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