⸢Denn⸣ der [letzte Tag] des vierten Monats der Schemu-Jahreszeit (= 30. Mesore) war der ⸢Ge⸣burts[tag] des Guten Gottes, er 〈lebe〉 ⸢ewiglich⸣, der ⸢vor⸣[mals] [als] Prozessionsfest an den Ufer[n] des Horus ⸢fest⸣[gesetzt war], eb⸢enso⸣ wurden (am) [17.] Tag des 2. [Monats] der ⸢Achet-Jahreszeit⸣ (= 17. Paophi) ⸢alle⸣ Ri[tual]⸢e des Erscheinens⸣ des Königs für ihn vollzogen, [als] er das [König]tum [von] [13] ⸢seinem⸣ Va⸢ter⸣ [empfing], ⸢zusammen mit⸣ dem [2]3. Tag des ⸢ersten⸣ Monats der Achet-Jahreszeit (= 23. Thot), dem 〈Geburtstag〉 der Herrscherin und Herrin der Beiden Länder [K]⸢l⸣[eopatra]: 〈Es ist nämlich der Beginn〉 [aller Dinge] großer [Wohltat]en, die die Menschen [be]⸢sitzen⸣, wegen des 〈Geburtstags〉 des [Guten Gottes], er lebe ewiglich, und (da) [er] ⸢sein vortreffliches⸣ Amt [empfangen hat] und (wegen) der ⸢Geb⸣urt [der Herrscherin, der Herrin der Beiden Länder, Kleopatr]a.
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Simon D. Schweitzer
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Ferner liege es ⸢in der Hand⸣ [derer], die wünschen, [eben]falls einen ⸢Schrei⸣n ⸢für⸣ die [Beiden] Erscheinenden Götter aufzu⸢stellen⸣, ⸢um⸣ 〈ihn〉 in ihrem Haus sein zu ⸢lassen⸣.
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[...] Seine Majestät [beseitigte] [s]ie; ebenso die Gewänder aus feinem Leinenstoff, die dem Königspalast gegeben werden und aus den Tempeln sind, sowie dem festgestellten Rest, den sie entfernt [haben] bis zu [diesem Zeitpunkt].[...]
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Um zu veranlassen, dass man diesen Schrein erkenne an [diesem Tag], über [Jahre hinaus, solle man 10 Kronen seiner Majestät auf diesen Schrein setzen, indem ein Uräus vor ihnen (angebracht) ist, an jeder einzelnen davon], [9] [gemäß der Ausführung der rechten Ordnung an] jeder [Krone], als Ersatz der beiden Großen (d.h. Uräusgöttinnen), die auf den Schreinen waren, indem eine Doppelkrone in ihrer Mitte ist, denn durch sie (= die Doppelkrone) erstrahlte seine Majestät in Memphis, nachdem er alle Rituale der Initiation des Königs in den Tempel vollzogen hatte, als er sein großes Amt empfing.
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Weil der letzte Tag des vierten Monats der Schemu-Jahreszeit (= 30. Mesore) der Geburtstag des Guten Gottes, er lebe ewiglich, (bereits) vorher als Prozessionsfest an den Ufern des Horus festgesetzt worden war (und) zudem am 17. Tag des 2. Monats der Achet-Jahreszeit (= 17. Paophi) das Ritual des Erscheinens des Königs für ihn vollzogen wurde, als er das Königtum von seinem Vater empfing, so (sind diese) der Ausgangspunkt aller nützlichen und ⸢großen⸣ Dinge, die [unter den Menschen sind] [11], [wegen des Geburt(stages) des Guten Gottes, er lebe ewiglich, und da er sein] wohltätiges [Amt empfangen hat].
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Ferner liegt es bei denen, die wünschen, ebenfalls diesen Schrein für den Erscheinenden Gott, den Herrn der Vollkommenheit, aufzustellen, um ihn in ihrem Haus sein zu lassen.
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Denn der König von Ober- und Unterägypten, der Sohn des Re, Pt[olemaios (V.), er lebe ewiglich, der Geliebte des Ptah, der So]hn des Königs von Ober- und Unter[ägypten] P[t]olema[i]os (IV.) und der Herrscherin, der Herrin der Beiden Länder A[rsinoe] (III.), der beiden Vater[lieb]enden [Götter], und seine Schwester und [Gemahl]in, die [He]rscherin und [H]errin der [Be]iden Länder [K]l[eop]a⸢tr⸣a, die beiden Erscheinenden Götter, sie [verrichteten] alle guten Din[g]⸢e⸣ ⸢an⸣ den "Ufern des Horus" (= den Tempeln) und an denen, die in [5] ihrer Mitte sind, und an all denen, die in ihren vortrefflichen Ämtern sind, ⸢indem ihr⸣ (= des Königspaares) Herz vortrefflich war bei den Göttern.
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Sie sorgten sich ⸢zu⸣ jeder Zeit ⸢um⸣ die zahlreichen Eh[rung]en der 〈Götter〉 Ägyptens in⸢s⸣gesamt, zusam[men] mit [all]⸢en⸣ Göttinnen, ⸢um⸣ sie dauern ⸢zu lassen⸣.
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[Seine Majestät] bef[ahl], dass die [Gottes]⸢opf⸣er ⸢für⸣ die Götter, ⸢mit⸣ dem [Gold], dem ⸢Silber⸣ und dem Getreide den Tempeln [nach] Jahres[bedarf] gegeben werden, zusammen mit den ⸢zugehörigen⸣ Anteilen der ⸢Gött⸣er, aus den Weingärten, den [Obst]gärten und allen Dingen, die ihnen [6] gehörten in der Zeit ihrer [Vorfahr]en, um sie dauerhaft sein zu [lassen].
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