(So wahr) mir Leben (gegeben) ist, (so wahr) Re mich liebt, (so wahr) mein Vater Amun mich lobt, (so wahr) meine Nase jung ist an Leben (und) Wohlergehen, (so wahr) ich die weiße Krone trage, (so wahr) ich mit der roten Krone erscheine, (so wahr) die Beiden Herren (= Horus und Seth) ihre Anteile für mich/mit mir vereinigt halten, (so wahr) ich dieses Land beherrsche wie der Sohn der Isis (= Horus), (so wahr) ich Stärke habe wie der Sohn der Nut (= Seth), (so wahr) Re untergeht in der Abendbarke, (so wahr) er fortfährt in der Morgen-/Tagesbarke, (so wahr) er sich mit seinen beiden Müttern vereinigt in der Gottesbarke, (so wahr) der Himmel dauert, (so wahr) fortlebt, was er erschaffen hat, (so wahr) ich auf ewig existiere wie ein nicht untergehender Stern (= Zirkumpolarstern), (so wahr) ich zur Ruhe gehe in Leben wie Atum (= die untergehende Abendsonne):
Dem Osiris Priester der Bastet, der Herrin von Anch-Tawi, Priester des Amenope von der Schetit, Tjai-Apis〈-imu〉, Sohn des 〈Gem-Hep〉, den die Hausfrau Ta-chaau geboren hat, dem Gerechtfertigten, ist gegeben, dass sein Leichnam atmet, dass er 〈an〉 seinem Platz in der großen Barke bleibt, dass er den Unterweltlichen Befehle erteilt, dass er diesen Großen Gott anbetet, dass seine Zeit fortdauert und seine Jahre dauern wie Re in der großen Barke fortdauert.
Oh alter Mann, der sich zu seiner Zeit verjüngt, (oh) Greis, der seine Jugend durchlebt, mögest du veranlassen, dass Thoth zu mir auf meine Stimme hin kommt, damit er für mich das (Krokodil) Wildgesicht (Neha-her) vertreibt.
Oh alter Mann, der sich zu seiner Zeit verjüngt, (oh) Greis, der (seine) Verjugendlichung macht, mögest du veranlassen, dass Thoth zu mir auf meine Stimme hin kommt, damit er für mich das (Krokodil) Wild〈gesicht〉 (Neha-her) vertreibt.
Autor:innen:
Elke Freier;
unter Mitarbeit von:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Lutz Popko,
Daniel A. Werning,
Doris Topmann,
Gunnar Sperveslage
(Textdatensatz erstellt: vor Juni 2015 (1992–2015),
letzte Änderung: 25.09.2025)
[Oh alter Mann, der] sich zu seiner Zeit [verjüngt], (oh) Greis, der als Jugendlicher agiert (wörtl.: den Jugendlichen spielt), mögest du veranlassen, dass Thoth zu mir auf [meine] Stimme hin kommt, [damit er für mich das Wildgesicht (Neha-her) vertreibt.]
die die Überschwemmung zu ihrer Zeit ergießt, um Gaben zu bringen, und um für die göttlichen Mächte Opfer niederzulegen, um die Herzen der Bewohner von Iatdit zu erquicken, und um das Gemach für ihren Leib zu reinigen,
Du bist die Königin, die die Beiden Länder erobert hat, Hatschepsut-chenmet-imen, die groß an großen Opferspenden ist, die mit reinen Mahlzeiten; du erfreust mein Herz zu jeder Zeit.
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