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jr wurde nur mittels einer senkrechten und einer waagerechten Linie geschrieben.
jr wnn=f ꜥḥꜥ ist ein konditionales jr sḏm=f mit wnn als Hilfsverb, weil das Prädikat wegen der statischen Bedeutung im Pseudopartizip stehen muss, vgl. H. Satzinger, Neuägyptische Studien. Die Partikel jr. Das Tempussystem; Wien 1976 (WZKM Beiheft 6), S. 55.
jw ... wꜣḥ.ṱ ... jw=tw (ḥr) msi̯ n=f ...: Nach der durch jr eingeleiteten Protasis muss ein Hauptsatz als Apodosis folgen. Es gibt drei Möglichkeiten: (1.) Der Hauptsatz beginnt, wie in den bisherigen Übersetzungen auch angenommen, mit jw ... wꜣḥ.ṱ. Dies ist insofern problematisch, als hier eigentlich ein Umstandssatz mit einem Stativ vorliegt. F. Hintze, Untersuchungen zu Stil und Sprache neuägyptischer Erzählungen; Teil 2; Berlin 1952 (VIO 6), S. 231 erklärte dies mit einem abweichenden Gebrauch von mit jw gebildeten Sätzen und verglich dies mit der Beschreibung des Messers in Z. 10,3-4. Dies ist jedoch als Parallele zu streichen, da es sich dort um einen normalen Existenzsatz mit durch jw eingeleiteten Umstandssätzen handelt. (2.) Man nimmt an, dass das ṱ hinter wꜣḥ nicht die Stativendung, sondern ein Affix des Infinitivs ist (vgl. zu diesen Affixen J. Winand, Études de néo-égyptien; Bd. 1, La morphologie verbale; Liège 1992 (AegLeod 2), S. 95-98) und liest jw NP (ḥr) wꜣḥ.ṱ. Jedoch ist dieses Affix bei wꜣḥ bisher nicht belegt; zudem würde die daraus folgende Übersetzung ("Wenn es ... steht, dann legt (sich) ...") semantisch nicht passen. (3.) Man versteht den einzigen anderen Satz mit Pseudoverbalkonstruktion, nämlich jw=tw (ḥr) msi̯ n=f, als Hauptsatz und erklärt die vorherigen zu Umstandssätzen der Protasis. Jedoch spräche auch hier die Semantik dagegen, liegt doch der Schwerpunkt der Beschreibung auf der Größe des Stieres und nicht auf der Zahl seiner Kälber; zudem ständen Protasis und Apodosis dann in nur sehr geringer inhaltlicher Beziehung zueinander. Somit bleibt nur Möglichkeit (1) übrig.
wꜣḥ.ṱ 〈ḥr〉: Vgl. Gardiner, LESt 35, 3, Anm. b.
dbw: Statt des Horns wurde das Wort versehentlich mit dem Ruder determiniert.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Anja Weber, Identifiant d’unité IBUBd3dlWhSMoEEXpr8VNlbMBHo <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd3dlWhSMoEEXpr8VNlbMBHo>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd3dlWhSMoEEXpr8VNlbMBHo, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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