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7x,13 Zeilenanfang zerstört [__.t] qsn.t{n} tꜣw pꜣ jꜣd{.t} Rest der Zeile zerstört






    7x,13
     
     

     
     





    Zeilenanfang zerstört
     
     

     
     


    substantive_fem
    de
    [feminines Substantiv]

    (unspecified)
    N.f:sg


    adjective
    de
    bedrängt (?)

    Adj.sgf
    ADJ:f.sg


    demonstrative_pronoun
    de
    [Zweitnomen i. NS]

    (unspecified)
    dem.f.sg


    article
    de
    der [Artikel sg.m.]

    (unspecified)
    art:m.sg


    substantive_masc
    de
    Elender

    (unspecified)
    N.m:sg





    Rest der Zeile zerstört
     
     

     
     
de
[--- - eine] bedrängte [---]-Person ist sie -, (und) der Elende; [---]
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Anja Weber (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 21.08.2025)

Commentaires
  • qsn: Geschrieben mit dem Knochen, dem Ideogrammstrich und einer Zeichengruppe aus t, n und schlechtem Vogel. Damit wirkt das Wort beinahe wie eine Mischung aus den beiden Worten ntnw (?) und qsn, die in den Versionen von § D23 der Lehre des Ptahhotep füreinander eintreten können (vgl. Z. Zaba, Les Maximes de Ptahhotep; Prague 1956, S. 17).

    tꜣw: In pVandier kommen nur sehr wenige Schreibfehler vor, so dass es nahe liegt, auch hier eine korrekte Schreibung anzunehmen. Eine Pronominalreihe pꜣw/tꜣw/nꜣw ist allerdings aus dem Neuägyptischen unbekannt; vielmehr ist bislang nur das maskuline pꜣw belegt, das nominal absolut in den Satzmustern pꜣw NN ("Dies ist NN") und nfr pꜣw ("Dies ist gut" (?), Erman führte nur ein negatives nn nfr pꜣw als Beispiel an) verwendet wird (vgl. A. Erman, Neuaegyptische Grammatik; Leipzig, 2. Auflage, 1933, S. 52-53, § 120). Problematisch ist der Fall pBM EA 10474 (Die Lehre des Amenemope), Z. 13,16 und 15,21: tꜣ bw.t n pꜣ nṯr. Während Erman hierin einen ähnlichen Gebrauch des femininen tꜣ sah, deutete P. Dils dies in seiner Übersetzung für das TLA als eingliedrigen Nominalsatz mit einfachem Artikel: "(Das ist) der Abscheu des Gottes." Die hiesige Stelle könnte nun als Beleg für ein feminines tꜣw gelten; von den beiden von Erman aufgeführten Gebrauchsweisen fällt die erste (tꜣw NN) weg, weil pꜣ jꜣd{.t} maskulin ist. Somit scheint eine Lesung als qsn.t{n} tꜣw analog zu Ermans nn nfr pꜣw naheliegend und so hat auch Fischer-Elfert, Sp. 13 die Stelle übersetzt: "das ist anstrengend". Jedoch ist der Sinn des Femininums hier unklar, weil für die Aussage ein normales Maskulinum genügen würde. Es ist daneben auch denkbar, in tꜣw eine Schreibung für tꜣj zu sehen (vgl. DZA 30.744.440, 30.744.450, 30.744.460, 30.744.470) und einen Satz des Musters A pꜣj anzunehmen. qsn wäre auch dann wieder ein feminines Adjektiv. Deren für dieses Satzmuster notwendige substantivische Basis stünde in der unmittelbar vorangehenden Lücke, an deren Ende auch tatsächlich der Rest einer sitzenden Frau, d.h. eines femininen Nomens, zu erkennen ist. Problematisch ist nur, dass in der folgenden Zeile anscheinend die gleiche Wortreihenfolge tꜣw pꜣ jꜣd{.t} vorliegt. Weil danach aber ein neuer Satz beginnt, muss pꜣ jꜣd{.t} dort noch zum selben Satz gehören wie tꜣw, was dann wahrscheinlich auch hier der Fall ist. Die offenbar einzige Möglichkeit ist, von einem Hauptsatz mit einer Aufzählung auszugehen, deren letztes Glied pꜣ jꜣd{.t} ist und deren vorletztes Glied durch ein parenthetisches NN qsn.t tꜣj näher determiniert wurde.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 26.06.2015)

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Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Anja Weber, Identifiant d’unité IBUBd5pYog6g5EY3jdKv0KBTUFc <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd5pYog6g5EY3jdKv0KBTUFc>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
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