Identifiant d’unité IBUBdxEIFNPMB0RUusFQQhPG4lk




    particle
    de
    [zur Satzmarkierung und in komplexen Verbformen]

    (unspecified)
    PTCL


    verb_3-lit
    de
    retten

    SC.act.ngem.3sg_Aux.jw
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.c.]

    (unspecified)
    -3sg.c


    preposition
    de
    vor (jmdm. retten)

    Prep.stpr.3sgm
    PREP:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m


    preposition
    de
    bis (temp.)

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    Tag

    (unspecified)
    N.m:sg


    cardinal
    de
    [Kardinalzahl (ganze Zahlen und Brüche) in Ziffernschreibung]

    Card.m
    NUM.card:m


    preposition
    de
    mittels

    (unspecified)
    PREP


    substantive_fem
    de
    Heilmittel (allg.)

    Noun.pl.stabs
    N.f:pl
de
[Man kann (sich) vor ihr bis zum] 14. [Tag] (danach) mit Heilmitteln [retten].
Auteur(s): Frank Feder; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko, Svenja Damm, Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 30.09.2025)

Commentaires
  • Leitz, Schlangennamen übersetzt nḥm=tw grundsätzlich passivisch. Nach JWSpG, § 461 u. § 522 ist dies jedoch eher unwahrscheinlich. Die Form wird daher als Aktiv behandelt; so auch Bardinet, Papyrus médicaux, u. Sauneron, Ophiologie.

    Auteur du commentaire: Frank Feder, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 05.04.2023)

  • pꜥpꜥ [jw nḥm=tw m-ꜥ=f r hrw 14]: Ergänzung weitestgehend nach Sauneron, Ophiologie, 7. Vor nḥm lässt er eine kleine Lücke, in der, vergleicht man die Länge derselben Passage in Zeile 1,18, eigentlich nur ein jw Platz gefunden haben könnte.
    Eine solche Ergänzung hat auch Auswirkungen auf das Ende des vorherigen Satzes: Sauneron sieht in pꜥpꜥ dasselbe Wort wie die Erscheinung pꜥpꜥ.yt von Eb 857a (https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBcCiUf5xh1f7UYlkjE0j6N1LWM), und er ergänzt: „des ulcérations [apparaisent]“. Für das dafür notwendige Verb ist aber der Platz in der Lücke zu klein, selbst wenn man kein jw ergänzt. Daher wird hier vorgeschlagen, pꜥpꜥ stattdessen als Verb aufzufassen. Die noch erhaltenen Pluralstriche sprechen nicht dagegen, denn auch das zuvor stehende šf.t, das hier nur das Verb sein kann, ist mit Pluralstrichen geschrieben. Mit diesem Konsonantenbestand kennt Wb zwei Verben: „gebären, geboren werden“ (Wb 1, 504.3-5) sowie „leuchten“ (Wb 1, 504.6-7). Von beiden hat das erstere die weitaus größere Wahrscheinlichkeit und läge insofern auch gar nicht so weit von Saunerons Idee entfernt, als Westendorf, Handbuch Medizin, 700, Anm. 258 die Erscheinung pꜥpꜥ.yt von diesem Verb oder dessen Simplex (?) pꜥ: „speien“ (https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/59600) ableiten möchte. Die Bedeutung des Verbs im vorliegenden Kontext müsste noch eruiert werden. Wenn man es von einer Bedeutung „gebären >> hervorbringen“ ableitet, liegt eine „nässende“ (die dann u.U. auch „leuchten“, d.h. „glänzen“ könnte) oder „eiternde“ Bisswunde nahe. (Ortho)graphisch spricht die Schreibung von šfu̯.t und pꜥpꜥ mit Pluralstrichen für eine Auffassung als Stative. Nun ist jedoch pꜥpꜥ in fast allen Fällen progressiv und in der Regel sogar transitiv: „jmd., etw. gebären“, so dass hier kein Stativ vorliegen könnte, weil dieser dann *„die Bisswunde ist angeschwollen und hervorgebracht“ heißen müsste. Immerhin ist der bislang älteste Beleg für das Verb, aus dem Nauri-Dekret Sethos’ I., intransitiv, wenn auch weiterhin progressiv: jd.t mḥ m pꜥpꜥ: „Die Küh(e) sind dabei zu gebären“ (https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBUBd0e91H65qEsjmoUXvSWNhiM). Setzt man im Schlangenpapyrus eine ähnliche intransitive Bedeutung an, könnte man an eine „eiternde“ oder „nässende“ Wunde denken.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 22.02.2023, dernière révision: 05.04.2023)

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(Citation complète)
Frank Feder, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko, Svenja Damm, Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW, Identifiant d’unité IBUBdxEIFNPMB0RUusFQQhPG4lk <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdxEIFNPMB0RUusFQQhPG4lk>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdxEIFNPMB0RUusFQQhPG4lk, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)