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Zu den Ergänzungen und Emendationen s. die Parallele auf pTurin CGT 54050, Rto. 4,1-3.
jni̯.n[=f]: Sic. Die Parallele auf pTurin CGT 54050, Rto. 4,1 setzt noch ein jw davor.
jm.j.t ṯpḥ.t n.tj W-pqr.t: DZA 50.143.930 und Roccati, Magica Taurinensia, 162.62 ergänzen ein m vor dem Ortsnamen und gehen von einem Relativsatz aus. LGG I, 296b übersetzt dieses Epitheton dagegen mit „Die in der Höhle von W-pḳr (ON bei Abydos) ist“, vermutet also eine Genitivkonstruktion. Zu Schreibungen der Genitiv-Nisbe n(.j) bzw. n(.j).t als n.tj s. etwa ENG, § 214.
Wer die „in der Höhle in U-Poqer befindliche“ Gottheit ist, ist unklar. Das LGG nennt nur diesen Beleg in der Version von pTurin CGT 54050. Die Lesung jm.jt ist auch gar nicht sicher – das Hieratische könnte man auch jm.j lesen, mit Gardiner Z4 statt t. Zu maskulinen Gottheiten jm.j-ṯpḥ.t und jm.j-ṯpḥ.t=f s. LGG I, 256b. Könnte mit „dem Gott von U-Poqer“ Osiris gemeint sein?
jt=sn Rꜥ: Der Göttername fehlt in pTurin CGT 54050.
mꜣḥ n mꜣꜥ.t-ḫrw: Das Überreichen des „Kranzes der Rechtfertigung“ oder des „Siegeskranzes“ ist v.a. aus ptolemäischen Tempelinschriften bekannt, aber auch schon aus früheren Zeiten, und war Teil des Tempelrituals. Darin wurde der Kranz Göttern wie Horus, Osiris oder Re als Zeichen des Sieges über die Götterfeinde überreicht. Dem Verstorbenen wurden diese Kränze als Zeichen über das erfolgreich überstandene Jenseitsgericht mitgegeben, s. Jankuhn, LÄ III, 1980, 764, s.v. „Kranz der Rechtfertigung“. Archäologisch sind solche Kränze auf Mumien mehrfach nachgewiesen, s. Derchain, in: CdÉ 30 (60), 1955, 225, Anm. 1. Der Kranz, der in pTurin CGT 54050 beschrieben ist – mit der Uräusschlange „vor ihrem Vater“, d.h. vor dem Sonnengott Re bzw. der Sonnenscheibe –, entspricht am ehesten Derchains Typ VII, der einmal in Dendur als Gabe an den verstorbenen und vergöttlichten Pa-her belegt ist, s. Derchain, ebd., 228 und 286, Nr. 29. Der in pTurin CGT 54050 genannte Ortsname W-pqr bringt die Textstelle zudem in einen rituellen Kontext mit dem „Spell for bringing the garland of triumph during the wag-feast in Upeqer, the first month of the akhet-season, (day) 4“ im Totenbuch der Nodjmet vom Beginn der 21. Dynastie, vgl. dazu schon Derchain, ebd., 235 und ausführlicher Lenzo, in: BMSAES 15, 2010, 70-71.
Ḏd.w: Zur Diskussion, ob hier Busiris oder Mendes gemeint ist, s. den Kommentar in pTurin CGT 54050, Rto. 4,2 im TLA.
n 〈nꜣ〉 n.tj: In pTurin CGT 54050 ausgeschrieben. Auch in der Zeile darüber ist die Lücke zwischen den Fragmenten von pTurin CGT 54053 kleiner, als die derzeitige Montage vermuten lässt, so dass sie hier mit dem pꜣtw wohl schon gut gefüllt war.
ḥbs.w: Vgl. pTurin CGT 54050. Hier ist es vielleicht fälschlicherweise sḥb.w geschrieben worden.
Unter der letzten Zeile ist der untere Kolumnenrand erhalten.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Johannes Jüngling, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, SAW, Identifiant d’unité IBkAUSezTQsJhkeVp4Y1Ex2KZ0Q <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBkAUSezTQsJhkeVp4Y1Ex2KZ0Q>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
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