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Für die instrumentale Bedeutung von m mꜣꜥ.w nach Verben der nautischen Fortbewegung s. Wb II, 23.15 (Piccione 1990, 138 hat stattdessen ein Partizip mꜣꜥ.w "[as] one who sails with the breeze", das er mit ähnlichen Aussagen über den Sonnengott parallelisiert); für die lautliche Assoziation mit dem Substantiv mꜣꜥ.t „Weltordnung, Wahrheit, Gerechtigkeit“ in anderen Literaturwerken Parkinson 2010, 71 (Hinweis H.-W. Fischer-Elfert vom 05.02.2020). Auch textintern ist eine visuelle Assoziation mit dem gleichlautenden Namen der Göttin Mꜣꜥ.t gegeben: Bei beiden Wörtern ist die initiale mꜣ-Gruppe umgekehrt zur allgemeinen Schriftrichtung geschrieben; zudem befinden sie sich exakt an der gleichen Position innerhalb ihrer jeweiligen Zeile und „rahmen“ bzw. „verklammern“ somit gewissermaßen die gesamte Kolumne.
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Mit dem „Feld des Fangnetzes“ (pr jḥy) ist gewiss eines der beiden auf das 15. Feld folgenden Felder gemeint, da die Felder 18-20 zumindest auf den Brettspieldarstellungen des Rectos anderweitig assoziiert sind. Auf dem Spielbrett BM EA 38429 ist auf Feld 16 eine entsprechende Fangnetzdekoration angebracht (vgl. Pusch 1979, 326 und Taf. 86), daher wird es sich wohl um dieses Feld handeln. Piccione 1990, 139 fasst das nomen rectum des Feldernamens als Infinitiv des Verbs jḥ < ꜥḥ „einfangen; umspannen; einschließen (mit dem Netz)“ (WCN 39820, s. https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/39820 (letzter Zugriff: 15.01.2025)) auf. Nach Peust 2022, 229 ist dieses Verb als desubstantivale Ableitung aus dem Wort ꜥḥ > jḥ „Docke; Seil; Docht“ (WCN 39810, s. https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/39810 (letzter Zugriff: 15.01.2025)) zu verstehen, mit dem auch das in der Parallelstelle P. Kairo JE 58037 rto. II,3 auftretende Lemma jḥy „Fangnetz“ etymologisch zusammenhängt. Die semantische Differenz wäre in jedem Falle gering.
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Das „Feld des Wiederauflebens“ (wörtlich: „Wiederholen des Lebens“) ist als 15. Feld auf dem Senet-Spielbrett durch das Logogramm des Frosches (Gardiner I7) gekennzeichnet (s. Wb I, 344.3). Die Lesung dieses Zeichens als wḥm ꜥnḫ ist gut bekannt; es handelt sich dabei um eine geläufige Metapher (sowohl für die Nilüberschwemmung, s. Wb I, 344.1, als auch) für den Frosch (s. https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/lemma/853461, letzter Aufruf 23.10.2024). Für weitere Referenzen s. auch Piccione 1990, 138-139. In der Parallelstelle P. Kairo JE 58037 rto. II,3 dient das Zeichen I7 als Klassifikator für wḥm ꜥnḫ (ist der Name des Feldes also gar partizipial als „Lebenswiederholer“ = „Frosch“ zu lesen?). Die Erwähnung der Sonnenscheibe (jtn) verweist eventuell auf Feld 14 der Brettspieldarstellungen auf dem Recto des Papyrus, wo eine Sonnenscheibe über einem Himmelszeichen (und einem Stern) abgebildet ist.
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(Citation complète)Johannes Jüngling, avec des contributions de Lutz Popko, Identifiant d’unité ICQDMB4QaRluskkCiMVey3rFD5I <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICQDMB4QaRluskkCiMVey3rFD5I>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICQDMB4QaRluskkCiMVey3rFD5I, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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