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Nach m-rʾ-pw lesen Gardiner, DZA 50.144.150 wie Roccati, Magica Taurinensia, 34 die Zeichenreste als ḏd{.n}=j: „sonst spreche ich aus“ bzw. „oppure dirò“. Obwohl der vorliegende Satz wohl eine Götterbedrohung ist und ein Verb wie „aussprechen, verraten“ o.ä. passend und wahrscheinlich wäre, ist die Lesung ḏd.n=j aufgrund einiger Zerstörungen unsicher: (1) Die vermeintliche Gruppe ḏd ist schmaler als die sonstigen Schreibungen dieser Gruppe. In den anderen Fällen ist die Gruppe ḏd auf dem Verso etwa 2,5-3 cm breit. Hier würde dagegen 2,5 cm nach Beginn der Zeichengruppe schon wieder die nächste Zeichengruppe beginnen. Zwar gibt es an der unteren Schreiblinie der Zeile einige Tintenreste, die bis an die nächste Zeichengruppe heranreichen würden und damit der linke Teil von ḏd sein könnten, doch bliebe das am Original zu prüfen: Genau durch ḏd läuft eine Bruchkante, und die Zeilen darüber zeigen, dass die beiden Fragmente vertikal etwas gegeneinander verschoben werden müssen, nicht aber horizontal. Es müsste daher geprüft werden, wie sich die Zeichenreste links von der Bruchkante zum vermeintlichen ḏd rechts von der Bruchkante verhalten. (2) Das, was Gardiner und Roccati vielleicht als Abstrich des d interpretiert haben, sieht auf dem aktuellen Turiner Foto fast so aus, als wäre es neu angesetzt. Außerdem wirkt die Form fast wie ein f mit kurzem Schwanz. Auch hier müssten der genaue Tintenverlauf und die Frage, wo vielleicht nur Fasern abgeplatzt sind, am Original geprüft werden. (3) Zwischen n=j und sšm.w sind an der unteren Schreiblinie noch senkrechte Zeichenreste erhalten, die weder von Gardiner noch von Roccati vermerkt sind.
Da die Lesung der Zeichen nach ḏd und damit der genaue syntaktische Anschluss von sšm.w unklar ist, ist auch der syntaktische Anschluss der folgenden Verbformen unsicher. Die hier vorgeschlagene Lösung als Relativformen ist daher nur ein Vorschlag. Mindestens bei pri̯.n=k wäre dafür eigentlich ein resumptives Element nötig. Auch bei mꜣꜣ.n=k stellt sich die Frage, ob sšm.w wirklich ein sinnvolles Bezugswort ist, oder ob man auch hier ein resumptives Element benötigen würde. Bei ḫnm.n=k stellt sich die Frage, ob es im Sinne von Wb 3, 292.3 eigentlich für ẖnm.n=k steht und man mit „(die Erscheinungsform,) mit der du dich vereint (i.S.v. die du angenommen) hast“ übersetzen sollte. -
rwi̯ n=k: Sic? Zwischen den laufenden Beinchen von rwi̯ und dem =k ist noch eine waagerechte Linie zu erkennen (nicht notiert von Gardiner und Roccati). Sofern es kein Versehen ist, verursacht durch die auf einen waagerechten Strich reduzierten Pluralstriche über dem =k bei den vorher stehenden Nominalverbindungen, kann es sich eigentlich nur um die Präposition n handeln. Dann läge hier, parallel zum vorigen Satz, ein Imperativ mit ethischem Dativ vor.
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jri̯.n=k n.tj m ꜥ.wt nb(.t): Nicht „che hai fatto in ogni membro“, weil man dafür das n.tj tilgen müsste.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Johannes Jüngling, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Peter Dils, Identifiant d’unité V6HCEZ2IFJH4TG56FP26WJ3KRA <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/V6HCEZ2IFJH4TG56FP26WJ3KRA>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
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