معرف الجملة 4RS4X5VTAFF4JI5Z2ZGD3N7IOA


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    preposition
    de
    wenn (konditional)

    (unspecified)
    PREP


    verb_3-inf
    de
    machen

    SC.act.spec.3sgf
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron.sg.3.f.]

    (unspecified)
    -3sg.f


    substantive_masc
    de
    Blähung

    (unspecified)
    N.m:sg


    preposition
    de
    an

    (unspecified)
    PREP


    substantive_fem
    de
    After

    Noun.sg.stpr.3sgf
    N.f:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron.sg.3.f.]

    (unspecified)
    -3sg.f


    preposition
    de
    am

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    Anfang (eines Zeitabschnittes)

    (unspecified)
    N.m:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    Adj.sgm
    PREP-adjz:m.sg


    verb_3-lit
    de
    ausscheiden

    Inf
    V\inf


    particle
    de
    [Futur III]

    Aux.jw.stpr.3sgf_(Prep)_Verb
    AUX:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron.sg.3.f.]

    (unspecified)
    -3sg.f


    preposition
    de
    [Bildungselement des Futur III]

    (unspecified)
    PREP


    verb_3-inf
    de
    gebären

    Inf.t_Aux.jw
    V\inf
de
Wenn sie [vor dem] Ausscheiden (?) Winde aus ihrem After lässt, dann wird sie gebären.

التأريخ (الإطار الزمني): (لم يُحرَّر تاريخ)

تعليقات
  • - Aufgrund der Parallele zu Bln 193 und 194, wo es heißt: jr qrjꜣ=s msi̯=s jr ḏꜥ=s n msi̯=s r nḥḥ bzw. jr qꜣs=s msi̯=s jr ḏꜥ=s n msi̯=s pw, ist anzunehmen, dass ḏꜥ: "flatulieren" nicht in nominaler Form vorliegt ("Winde machen"). Es scheint sich hingegen um ein Verb zu handeln, so dass in der vorliegenden Form eine neuägyptische periphrastische Konstruktion postuliert werden kann: jri̯=f sḏm. So scheint es auch Iversen, Papyrus Carlsberg VIII, 23, Anm. 1 zu sehen, der ḏꜥ: "Winde lassen" als Verb bezeichnet.
    - Die Bedingung „wenn sie erbricht, dann wird sie gebären; wenn sie Winde macht, dann wird sie nicht gebären“ findet sich auch in den Geburtsprognosen von Bln 193 und Bln 194 (Grundriß der Medizin V, 471), jedoch in umgekehrter Folgerung (Westendorf, Handbuch Medizin, 435): in den beiden Berliner Prognosen korrespondieren die körperliche Reaktion des Erbrechens (qꜣs/qjs) und die Fähigkeit ein Kind zu gebären auf der einen Seite und Blähungen (ḏꜥ) sowie Unfruchtbarkeit auf der anderen. Im vorliegenden Textabschnitt soll die Frau jedoch beräuchert werden, um Ausscheidungen zu veranlassen (Grundriß der Medizin IV/2, 210). Dringt der Rauch in ihre Vulva ein, steigt im Körper bis zu den oberen Körperöffnungen (Mund, Nase) auf und evoziert dort ein Erbrechen, so weist dies darauf hin, dass die Frau nicht gebärfähig ist. Damit untermauert auch die vorliegende Prognose das Konzept eines freien Durchgangs zwischen oberer (Mund, Nase, Augen) und unterer (After, Genitalbereich) Körperöffnung (vgl. wie bereits in Clb IV A,x+5–x+6).

    كاتب التعليق: Anne Herzberg، مع مساهمات من قبل: Peter Dils (تم إنشاء ملف البيانات: ٢٠١٦/٠٢/٢٩، آخر مراجعة: