Identifiant de phrase IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo
nn~šmj~ =f m(j)〈s〉.t =f {s.wt}〈wfj〉 =f rto 6,10 mẖt =f • m (J)msd Ḥp.w • Dwꜣ.ww-mw.t=f Qbḥ-sn.nw.ṱ=f •
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Die vier Horussöhne werden hier mit den Körperteilen identifiziert, die sie als Kanopengottheiten bewachen, wobei die Reihenfolge von Hapi und Amset vertauscht ist, denn es ist Hapi, der der Milz zugeordnet ist, und Amset ist derjenige, der der Leber zugeordnet ist. Zur Verschreibung wfj (= wfꜣ) > s.wt vgl. Gardiner, AEO II, 245*, Nr. 598 (gefolgt von Walker, Anatom. Term., 317, nicht gefolgt von Roccati, Magica Taurinensia, 163.133, der stattdessen kommentarlos ein bislang nicht belegtes (?) Wort für „cistifellea“, die „Gallenblase“, annimmt). Offenbar ist das hieratische Wachtelküken zum s.t-Thron, das f zur w-Schleife und eine doppelte diagonale Linie (Gardiner, Sign-list Z4) zu einem t geworden (Letzteres ist im ramessidischen literarischen Hieratisch nicht selten). Möglicherweise hat der Schreiber seinen Fehler bemerkt und dazu angesetzt, ihn selbst zu korrigieren. Denn der Schrägstrich über dem s.t kann, nach seinem Winkel zu urteilen, nicht zur ns-Zunge der darüberliegenden Zeile gehören und scheint nach dem Turiner Foto zu schließen vielleicht sogar über dem s.t statt unter ihm entlang zu laufen, ist also später als das s.t auf den Papyrus gekommen. Möglicherweise könnte man diesen Strich daher aus Durchstreichung interpretieren; die zu erwartende Korrektur findet sich dagegen nicht. Die Parallele pTurin CGT 54053, Rto. 8,1 (= Fragment Cat. 1964, Zeile 1) hat (leicht zerstört) wfj, allerdings noch vor mjs.t statt danach, s. im TLA und schon auf DZA 22.302.710.
Auch das davorstehende mjs.t ist merkwürdig geschrieben, denn das von Gardiner und Roccati als s transkribierte Zeichen sieht auf dem Turiner Foto eigentlich wie der Falke auf Standarte, G7 aus.
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IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo
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https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo
Citer en tant que:
(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Anja Weber, Identifiant de phrase IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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