Identifiant de phrase IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo




    substantive_masc
    de
    Milz

    Noun.sg.stpr.3sgm
    N.m:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m


    substantive_fem
    de
    Leber

    Noun.sg.stpr.3sgm
    N.f:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m


    substantive_masc
    de
    Lunge

    Noun.sg.stpr.3sgm
    N.m:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m





    rto 6,10
     
     

     
     


    substantive
    de
    Gedärme; Eingeweide

    Noun.sg.stpr.3sgm
    N:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m






     
     

     
     


    preposition
    de
    [identifizierend]

    (unspecified)
    PREP


    gods_name
    de
    Amset

    (unspecified)
    DIVN


    gods_name
    de
    Hapy (einer der vier Horussöhne)

    (unspecified)
    DIVN






     
     

     
     


    gods_name
    de
    Duamutef

    (unspecified)
    DIVN


    gods_name
    de
    Qebehsenuef

    (unspecified)
    DIVN






     
     

     
     
de
seine Milz, seine Leber, seine Lunge (und) seine Eingeweide sind Amset, Hapi, Duamutef und Qebehsenuef,
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Anja Weber (Fichier texte créé: 20.09.2018, dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • Die vier Horussöhne werden hier mit den Körperteilen identifiziert, die sie als Kanopengottheiten bewachen, wobei die Reihenfolge von Hapi und Amset vertauscht ist, denn es ist Hapi, der der Milz zugeordnet ist, und Amset ist derjenige, der der Leber zugeordnet ist. Zur Verschreibung wfj (= wfꜣ) > s.wt vgl. Gardiner, AEO II, 245*, Nr. 598 (gefolgt von Walker, Anatom. Term., 317, nicht gefolgt von Roccati, Magica Taurinensia, 163.133, der stattdessen kommentarlos ein bislang nicht belegtes (?) Wort für „cistifellea“, die „Gallenblase“, annimmt). Offenbar ist das hieratische Wachtelküken zum s.t-Thron, das f zur w-Schleife und eine doppelte diagonale Linie (Gardiner, Sign-list Z4) zu einem t geworden (Letzteres ist im ramessidischen literarischen Hieratisch nicht selten). Möglicherweise hat der Schreiber seinen Fehler bemerkt und dazu angesetzt, ihn selbst zu korrigieren. Denn der Schrägstrich über dem s.t kann, nach seinem Winkel zu urteilen, nicht zur ns-Zunge der darüberliegenden Zeile gehören und scheint nach dem Turiner Foto zu schließen vielleicht sogar über dem s.t statt unter ihm entlang zu laufen, ist also später als das s.t auf den Papyrus gekommen. Möglicherweise könnte man diesen Strich daher aus Durchstreichung interpretieren; die zu erwartende Korrektur findet sich dagegen nicht. Die Parallele pTurin CGT 54053, Rto. 8,1 (= Fragment Cat. 1964, Zeile 1) hat (leicht zerstört) wfj, allerdings noch vor mjs.t statt danach, s. im TLA und schon auf DZA 22.302.710.

    Auch das davorstehende mjs.t ist merkwürdig geschrieben, denn das von Gardiner und Roccati als s transkribierte Zeichen sieht auf dem Turiner Foto eigentlich wie der Falke auf Standarte, G7 aus.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 27.09.2018, dernière révision: 18.01.2019)

(Une prochaine version de l’application web du TLA indiquera également la portée des commentaires ou des annotations des auteurs, c’est-à-dire les parties de la phrase auxquelles un commentaire ou une annotation se réfère. Pour le plan de développement, voir ici.)

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(Citation complète)
Lutz Popko, avec des contributions de Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Anja Weber, Identifiant de phrase IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBgCY2qfa4tsDEQKilTo4jdmLPo, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)