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=j: In diesem Text wird das Suffix der ersten Person Singular, das den Gott Chons bezeichnet, in der Regel mit dem Sitzenden Mann (A1) geschrieben. Die anderen Texte zeigen standardmäßig den Falken auf der Stange (G7) als Personalpronomen der ersten Person zur Bezeichnung eines Gottes. Edwards (HPBM 4, Bd. 13 [2]) verweist als Parallele auf das Berliner Amun-Ritual (pBerlin ÄMP 3055: pBerlin Bd. 1, Taf. 1–37).
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⸮ḥḏ.du?: Die Lesung dieses Wortes ist nicht ganz gesichert. Bei den Zeichen dürfte es sich um den Rinder-Unterkiefer F19 handeln. Die Doppelsetzung findet sich allein bei dem Begriff ḥḏ „Kinnbacken“ (Wb 3, 210.11, Walter, Anatom. Term. 273), wobei man sich fragen kann, ob an dieser Stelle wohl eher an die Zahnleisten gedacht worden ist. Hier allerdings einen weiteren Beleg für das seltene Wort stn.w „Zahnleiste“ (vgl. Lemma-Kommentar zu WCN 148340) erkennen zu wollen, ist schwierig, da stn.w niemals mit F19 klassifiziert belegt ist. Edwards (HPBM 4, Bd. 1, 20 [20]) geht einen anderen Weg: Er denkt an spd(d) „ausrüsten“ (Wb 4, 112.10-20) und erwartet am Satzende ein Adverb. Eine Lesung für den Begriff bietet er nicht an, da kein Adverb belegt ist, dass mit dieser Schreibung in Verbindung gebracht werden kann.
Thema in den Versprechen zuvor ist die Schärfung der Sinnesorgane, insofern könnte das hier vorliegende Versprechen schon auf ungehinderte Nahrungsaufnahme abzielen. Im pLondon BM EA 10321 (L5), Vso. x+22–23 findet sich ein ähnlich formuliertes Versprechen, das allerdings auf die Sprache abzielt: jw=j (r) spd rʾ=f ⸢j⸣ sḏdjw „Ich werde seinen Mund schärfen, um zu rezitieren“. Bei dem hier verwendeten Begriff, sei er nun ḥḏ oder anders gelesen, ist es eher unwahrscheinlich, dass dieses Versprechen auf die Redegewandtheit der Besitzerin rekurriert.
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(Citation complète)Anke Blöbaum, avec des contributions de Svenja Damm, Identifiant d’unité ICICCayIKAWaN0X4vt5vw4RWNQI <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICICCayIKAWaN0X4vt5vw4RWNQI>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
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